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Nach dem tragischen Tod eines Fußballers in Spanien reagiert auch Karl Hein betroffen. So äußert sich der Torwart des SV Werder Bremen.
Bremen/Teneriffa – Es war eine Nachricht, die dem spanischen Fußball einen Schock versetzte und international für Fassungslosigkeit sorgte. Jesus de Miguel, Stürmer des spanischen Zweitligisten CD Teneriffa, ist nach einer heftigen Kollision mit dem gegnerischen Torhüter Jesus Owono im Krankenhaus verstorben. „Mit tiefem Schmerz, einem Kloß im Hals und unfähig zu glauben, dass dies wahr ist“, teilte der Club die schockierende Nachricht am Dienstag mit. Auf den tragischen Fall angesprochen, zeigte sich auch Karl Hein, Schlussmann des SV Werder Bremen, betroffen.
„Es ist wirklich, wirklich traurig, was passiert ist“, sagte Karl Hein, der in der Saison 2024/25 selbst in Spanien – beim damaligen Erstligisten Real Valladolid – unter Vertrag gestanden hatte. „Es gibt so viel Wichtigeres im Leben als Emotionen im Fußball oder was auch immer. Wichtig ist unsere Gesundheit und die von allen auf der Welt“, so der Keeper des SV Werder Bremen. Jesus de Miguel war am Montag beim Ligaspiel gegen den FC Andorra tief in der Nachspielzeit nahe der Mittellinie mit dem herausstürmenden Gäste-Torwart Owono, der dafür die Rote Karte sah, zusammengestoßen und daraufhin von einem Krankenwagen abtransportiert worden.
Wie spanische Medien berichteten, sei Jesus de Miguel auf dem Weg ins Krankenhaus nach einem Herzstillstand wiederbelebt worden, ehe CD Teneriffa später am Abend noch bekanntgab, der 30-Jährige sei trotz schwerer Verletzungen wieder in einem „stabilen Zustand“. Über Nacht habe sich die Verfassung des Spaniers dann aber verschlechtert, ehe er am Dienstagmorgen im Krankenhaus verstarb. „All unsere Gebete gehen an den Spieler und die Familie“, schloss sich auch Werder Bremens Keeper Karl Hein zahlreichen Beileidsbekundungen aus der Fußball-Welt an und hielt fest: „Es ist wirklich, wirklich traurig, dass so etwas passiert ist. Ein trauriger Tag.“ (tos)