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Aus für das Borussinnen-Trio: WM-Reise ist zu Ende – Deutschlands U17 scheitert im Achtelfinale
Für die beiden Spielerinnen von Borussia Mönchengladbach, Fiona Itgenshorst (l.) und Mia Giesen, ist die U17-WM Marokko vorzeitig beendet.
Für die beiden Spielerinnen von Borussia Mönchengladbach, Fiona Itgenshorst (l.) und Mia Giesen, ist die U17-WM Marokko vorzeitig beendet.

Fußball · Das deutsche U17-Frauenteam verabschiedet sich bereits früh im Verlauf des Turnier in Marokko. Auch die zuletzt starken Borussinnen im Kader des DFB hatten keinen entscheidenden Einfluss auf das Spiel, was schlussendlich gefehlt hat.

Der Traum vom WM-Titel für das deutsche U17-Frauenteam ist geplatzt. Im Achtelfinale gegen den klaren Außenseiter Venezuela zeigte das DFB-Aufgebot eine blutleere Leistung und musste nach dem 0:1 frühzeitig die Segel streichen. Besonders bitter: Zwei der drei Borussinnen im Kader ließen gute Chancen auf dringend benötigten Ausgleich liegen.

In der Gruppenphase spielten Borussias Mia Giesen und Fiona Itgenshorst bereits wichtige Rollen im Team von Trainerin Sabine Loderer. Dazu kam Miriam Arici, die im dritten Gruppenspiel 90 Minuten Spielzeit bekam. Im Vorfeld schickten die Teamkolleginnen der Borussia besondere Grüße über die sozialen Medien und wünschten ihrem Trio viel Erfolg.

Giesen und Itgenshorst durften im 4-2-3-1 der deutschen Mannschaft erneut von Beginn an ran. Die deutsche Elf startete denkbar schlecht in das Spiel gegen die Südamerikanerinnen. Bereits in der vierten Minute lag die DFB-Elf mit 0:1 hinten. Nach einer Flanke konnte sie den Ball nicht klären, und Diana Bravo traf zur Führung.

Nur knapp fünf Minuten später hatte Mia Giesen die Chance zur schnellen Antwort. Ihr Abschluss mit links landete aber knapp am Tor vorbei. In der ersten Halbzeit tat sich die Flügelspielerin insgesamt schwer gegen ihre Gegenspielerin Karla Alfonzo und konnte kaum Akzente setzen.

Deutschland war im Verlauf der ersten Halbzeit zwar die klar spielbestimmende Mannschaft, doch echte Torchancen blieben Mangelware. Eine der besten Chancen auf den Ausgleich hatte ausgerechnet Fiona Itgenshorst, die in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erneut nur knapp das Tor verfehlte. So ging es mit dem Rückstand in die Halbzeitpause.

Deutschland verzweifelt an den Torchancen

Der zweite Durchgang begann, wie der erste aufgehört hatte. Deutschland hatte den Ball, wusste damit aber wenig anzufangen. Venezuela verteidigte tief und machte es den Deutschen schwer, in gefährliche Aktionen zu kommen. Clara Choisy scheiterte noch vor der 60-Minuten-Marke mit ihrem Abschluss. Außerdem ließen Dürr, Kuhn und die eingewechselte Putzer weitere, teils sehr gute Chancen liegen. Während Mia Giesen durchspielen durfte, machte Fiona Itgenshorst in der 84. Minute für Dana Keßler Platz.

Es half alles nichts, und so musste sich Deutschland den Venezolanerinnen geschlagen geben. Nach einer rauschenden Vorrunde stürzte das DFB-Aufgebot krachend auf den harten Boden der Realität und musste sich über die schlechte Effizienz vor dem Tor ärgern. Für die Borussinnen geht es jetzt zurück in den Alltag der 2. Frauen-Bundesliga. Am 7. November wartet das Derby gegen den 1. FC Köln II.

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