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Rhein-Main Patriots schlagen Pokalsieger Augsburg 11:3
-64- Noah Kragl Castillo (IVA Rhein-Main Patriots) und -5- Hendrik SCHINDLER (-C- SV Assenheim) gegen -93- Vinzent Marker (TV Augsburg) und -30- Markus Matula (Torhüter TV Augsburg), 1. ISHD Bundesliga - IVA Rhein Main Patriots gegen TV Augsburg, Niddatal - OT Assenheim, Patriots Inlinehalle, 31.10.26
Noah Kragl und Torben Reuner (links) von den Rhein-Main Patriots tauchen hier vor dem Augsburger Torhüter Markus Matula auf. © A. Chuc

Die Patriots dominierten den TV Augsburg von Beginn an und führten nach dem ersten Drittel bereits 3:0. Zwei Assenheimer mussten die Partie allerdings verletzt vorzeitig verlassen.

Die Rhein-Main Patriots sind mit einem echten Ausrufezeichen in das Play-off-Halbfinale der Skaterhockey-Bundesliga gestartet. Vor heimischer Kulisse in der Inlinehalle Assenheim bezwang der Vorrundenmeister am Samstagabend den amtierenden Deutschen Pokalsieger TV Augsburg deutlich mit 11:3 (3:0/3:3/5:0). Mit einer über weite Strecken dominanten Vorstellung unterstrichen die Niddataler eindrucksvoll ihre Ambitionen und sicherten sich den ersten Sieg in der Best-of-three-Serie.

-41- Jacub Bernad (IVA Rhein-Main Patriots) gegen -30- Markus Matula (Torhüter TV Augsburg) und -93- Vinzent Marker (TV Augsburg), 1. ISHD Bundesliga - IVA Rhein Main Patriots gegen TV Augsburg, Niddatal - OT Assenheim, Patriots Inlinehalle, 31.10.26
Auch Jacub Bernad (Patriots) trägt sich in die Torschützenliste ein. © A. Chuc

Besser hätte der Auftakt für die Hausherren kaum laufen können. Bereits nach zwei Minuten brachte Kapitän David Lademann die Patriots in Führung. Und die Gastgeber blieben am Drücker und ließen Augsburg kaum zur Entfaltung kommen. Dennis Berk (13.) erhöhte auf 2:0, ehe Jakub Bernad nur eine Minute später mit dem 3:0 den perfekten ersten Abschnitt abrundete. Die Patriots überzeugten dabei nicht nur durch ihre offensive Durchschlagskraft, sondern insbesondere durch ihre konsequente Arbeit in beide Richtungen. Augsburg fand in Gleichzahl kaum Lösungen gegen das kompakte Spiel der Gastgeber.

Auch im zweiten Drittel behielten die Patriots die Kontrolle. Nach dem Seitenwechsel versuchte der Pokalsieger, mehr Zugriff auf die Partie zu bekommen. Die wenigen erfolgreichen Offensivaktionen der Gäste resultierten dabei insbesondere aus Überzahlsituationen. Einen Treffer konnte Augsburg in Überzahl erzielen. In Gleichzahl blieb der TVA dagegen weitgehend ohne Durchschlagskraft.

Die Patriots ließen sich von den Gegentreffern jedoch nicht aus dem Konzept bringen und antworteten eindrucksvoll. Dominik Luft stellte in der 22. Minute auf 4:1, nur eine Minute später erhöhte Lademann auf 5:1. Miroslav Dobner legte in der 25. Minute zum 6:1 nach. Auch wenn Augsburg im weiteren Verlauf des Drittels noch zweimal verkürzen konnte und es mit einem 6:3 in den Schlussabschnitt ging, blieb die Überlegenheit der Wetterauer deutlich.

Wer im letzten Drittel eine Aufholjagd der Gäste erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Patriots übernahmen erneut vollständig die Kontrolle und erzielten fünf weitere Treffer. Lademann eröffnete in der 45. Minute mit seinem dritten Treffer des Abends im Powerplay den Torreigen. Dean Flemming erhöhte ebenfalls in Überzahl drei Minuten später auf 8:3. Doch die Gastgeber hatten noch nicht genug. Miroslav Dobner traf zum 9:3 (51.), Thibaut Lambert (54.) sorgte für das zweistellige Ergebnis. Flemming (56.) setzte schließlich mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum klaren 11:3.

Junker und Kragl angeschlagen

Ganz ohne Wermutstropfen blieb der Halbfinalauftakt allerdings nicht. Mit Mika Junker, der sich am Knie verletzte, und Noah Kragl, der Probleme mit der Schulter bekam, mussten gleich zwei Patriots-Spieler die Begegnung vorzeitig beenden. Ob und in welchem Umfang beide für das Rückspiel am kommenden Samstag (18.30 Uhr) zur Verfügung stehen, bleibt abzuwarten.

Trainer Patric Pfannmüller zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Es war eine starke Teamleistung. Alle drei Reihen haben super funktioniert. Am kommenden Samstag wartet dennoch eine schwere Aufgabe. Gerade zu Hause ist Augsburg sehr unangenehm.“

Im zweiten Halbfinale der Play-offs setzten sich die Crash Eagles Kaarst in Spiel eins mit 7:3 gegen den HC Köln-West Rheinos durch.

Patriots: Grundhöfer, Boss; Lehtonen, Lademann, Unger, Langer, Flemming, Junker, Kragl, Berk, Lachmann, Reuner, Dobner, Bernad, Luft, Rohde, Lambert.

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