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Genau festlegen will sich Niko Kovac nicht. Dreier- oder Viererkette? Bis vor einer Woche hätte diese Frage niemand an den BVB-Cheftrainer gestellt. Das Topspiel in München (2:2) hat hier einiges verändert. Und dessen Ausgang eröffnet eine neue, nicht zu unterschätzende schwarz-gelbe Stärke.
Wie viel im modernen Fußball über Analysen, Scouting und Taktik läuft, ist längst kein Geheimnis. Einige schimpfen auf die Laptop-Trainer. Aber den Gegner besser zu kennen als der sich selbst, hat einen entscheidenden Vorteil. Gegen den BVB werden darauf kaum noch Mannschaften bauen können.
📌 Kurze Fakten zur Niko Kovac
Bereits vor dem Champions-League-Spiel gegen Betis Sevilla (Mittwoch, 4. November, 21 Uhr) ließ Kovac offen, mit welcher Formation der BVB antreten werde. Die Viererkette sei „ein System, das wir spielen können und sicher in Zukunft immer mal wieder spielen werden“, betonte der Dortmunder Cheftrainer selbstbewusst. Und das kann er auch.
Joane Gadou überzeugte als Rechtsverteidiger. Bereits zuvor gehörte Maximilian Beier zu den Spielern, die über den offensiven Flügel, aber flexibel auf der Schiene eingesetzt werden können. Diese „Flexibilität“ braucht Kovac von seinen Spielern, damit beide Systeme spielbar seien.
Für ihn sei der entscheidende Punkt, „wie welche Taktik mit Leben gefüllt“ werden könne. Das habe gegen den FC Bayern gut funktioniert. Dafür seien aber nach wie vor „Einstellung, Leidenschaft und Intensität“ entscheidend. Die klassischen Kovac-Tugenden gepaart mit taktischer Flexibilität.
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