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Die Bassumer Luftpistoleanschützen sind wieder gefordert. In Schleswig wollen Denis Rother und Co. den ersten Saisonsieg in der Bundesliga eintüten.
Bassum – Am Eisteich in Schleswig geht es am Wochenende heiß her. Was zunächst nach einem Widerspruch klingt, wird am Samstag und Sonntag in der dortigen Sporthalle tatsächlich Wirklichkeit. Dann bekommen es die Luftpistolenschützen des SV Bassum von 1848 in der 1. Bundesliga mit zwei anspruchsvollen Gegnern zu tun. „Mindestens mit einem Sieg“ wollen Denis Rother und Co. die knapp dreistündige Heimreise antreten.
Der Auftakt in eigener Halle sei „durchwachsen“ gewesen, sagte Rother noch vor knapp zwei Wochen. Nach einem 1:4 gegen Raesfeld und einem 2:3 gegen Fahrdorf war der Saisonstart in die Hose gegangen. Nun legt der Bassumer Teamkapitän mit einem Schmunzeln nach: „Von denen, die keine Mannschaftspunkte geholt haben, sind wir mit unseren 3:7 Einzelpunkten zumindest an der Spitze.“
Die haben sich stark entwickelt. Das wird eine interessante Geschichte.
Konkret bedeutet das: Nach dem ersten Wettkampfwochenende liegt Bassum auf dem achten von zwölf Rängen. Der erste Gegner am Wochenende, der SV Niedererbach, ist Neunter. „Die darf man nicht unterschätzen“, warnt Rother vor dem Duell am Samstag (16.30 Uhr), richtet den Blick aber auch auf die Mammutanreise des Gegners: „Man muss gucken, womit sie anreisen. Die haben noch eine Schippe mehr zu fahren. So ist das, wenn man den Wettkampf da oben im äußersten Zipfel hat.“ Der Gegner aus Rheinland-Pfalz hat immerhin rund sieben Autostunden pro Strecke zu bewältigen.
Am Sonntag (11.30 Uhr) geht es gegen die Sportschützen St. Sebastianus Pier 2000 weiter. Diese sind mit zwei Siegen und 9:1 Einzelpunkten zum Saisonstart an die Tabellenspitze gerückt. „Die haben sich stark entwickelt. Das wird eine interessante Geschichte“, glaubt Rother.
Aus der Bassumer Stammformation fehlt lediglich Lea Hadeler. Für sie reist Valerij Samojlenko mit.