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Der Bundestrainer hat im spanischen Fußball ein klares Faible. Schuld daran ist ausgerechnet ein berüchtigtes Abwehrduo der Königlichen – vor allem einer von beiden.
Am Sonntagabend steigt im Camp Nou der Clásico. Und auch aus Deutschland schaut man genau hin – inklusive des Bundestrainers. Jürgen Klopp (59) hat nun verraten, wem im ewigen Duell der beiden spanischen Giganten eher sein Herz gehörte.
Die Antwort: dem FC Barcelona. Der Grund dafür ist allerdings ein ungewöhnlicher. Nicht Tiki-Taka, nicht Lionel Messi (39) – sondern die Abwehrarbeit auf der Gegenseite.
"Ich war mehr ein Barcelona-Fan, weil ich es gehasst habe, wenn Pepe und andere Verteidiger damals alles umgehauen haben, was ihnen im Weg stand", sagte der Bundestrainer im Gespräch mit DAZN. "Das war der einzige Grund, warum ich Barcelona mehr unterstützt habe."
Gemeint ist die Ära, in der Pepe gemeinsam mit Sergio Ramos (40) über Jahre eines der härtesten Innenverteidiger-Paare des Weltfußballs bildete. Zimperlich ging es in den Clásicos jener Jahre selten zu. Klopp war damals noch Trainer in Dortmund.
Sportlich ist die Ausgangslage am Sonntag klar verteilt. Die Katalanen führen LaLiga nach neun Spieltagen mit 27 Punkten an – neun Siege, kein Punktverlust, 39:9 Tore. Real Madrid steht mit 21 Zählern auf Rang drei.
Unter José Mourinho (63) läuft es im Bernabéu bislang durchwachsen. Ein Sieg im Camp Nou würde den Rückstand auf drei Punkte drücken, eine Niederlage ihn auf neun aufblähen. Zuletzt schlugen die Blancos in der Champions League RB Leipzig mit 4:1, Barça verlor tags zuvor 2:4 bei Paris Saint-Germain.