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Während Jonathan Tah in der vergangenen Saison noch einen Stammplatz in der Innenverteidigung des FC Bayern München neben Dayot Upamecano sicher hatte, muss er sich aktuell hinter Min-jae Kim anstellen. Der Südkoreaner wird von Vincent Kompany in dieser Spielzeit in den wichtigen Partien der Münchner bevorzugt.
So saß Tah sowohl im Bundesliga-Spitzenspiel gegen RB Leipzig (6:1) als auch beim Giganten-Duell gegen den FC Arsenal (2:2) in der Champions League zunächst auf der Bank. Der DFB-Star durfte zuletzt beim Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg (3:1) eventuell nur von Beginn an ran, weil sich Kim gegen die Gunners eine kleine Leistenverletzung zugezogen hatte und noch nicht ganz fit war.
Wie Absolut Bayern nun enthüllte, soll es am Folgetag des Arsenal-Spiels zu einem Gespräch zwischen Tah-Berater Pini Zahavi und den Verantwortlichen des FC Bayern gekommen sein. Hinter verschlossenen Türen könnte Zahavi dabei auch die Rolle seines Klienten beim FCB thematisiert haben, nachdem Tah gegen Gunners wieder nicht in der Startelf gestanden hatte.
Da Vincent Kompany aber vermutlich nur auf die sportlichen Aspekte schaut, könnte es für Tah auch in den nächsten Wochen nicht ganz einfach sein, einen Stammplatz im Duell mit dem aktuell überzeugenderen Kim zu ergattern. Auch im DFB-Pokal gegen den 1. FC Magdeburg erwischte der deutsche Nationalspieler keinen optimalen Tag und ließ Stürmer Mateusz Zukowski beim zwischenzeitlichen 1:1 zu leicht an sich vorbeispazieren.
Upamecano erhält beim FC Bayern quasi für jedes Spiel eine Startelfgarantie und zahlt diese Woche für Woche mit hervorragenden Leistungen zurück. Gerade in Topspielen wie am Samstag gegen den BVB setzt Kompany immer auf den Franzosen. Doch wer wird gegen Dortmund seinen Innenverteidiger-Partner geben?
Eine Frage, die von außen nur schwer zu beantworten ist. Für Kim spricht die jüngste Form, der Südkoreaner ließ sich in dieser Saison noch nichts zuschulden kommen. Für Tah spricht das grundsätzliche Standing innerhalb des Teams und dass er im Gegensatz zu Kim keine Verletzungspause einlegen musste.