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Im Januar gibt es aufgrund der Heim-Weltmeisterschaft keinen passenden Termin für das Turnier, im Jahr darauf wird die Tradition mit der 31. Auflage fortgesetzt.
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Die Handballfans, zu denen freilich auch viele selbst Handball spielende Menschen gehören, freuen sich schon mächtig auf die Heim-WM vom 3. bis zum 31. Januar 2027. Zum 8. Mal ist Deutschland Ausrichter. Es führt aber dazu, dass die 31. Ausgabe des EZ-Handballpokals in der Region Esslingen erst 2028 stattfinden wird. Im Januar 2027 macht der EZ-Pokal WM-Pause.
Als der Terminplan für die WM veröffentlicht war und als Folge auch der Rahmenterminkalender der Amateurhandballer angepasst wurde, glühten auch in Sachen EZ-Pokal die Drähte. Die Herausforderung: Da der Deutsche Handball-Bund am Wochenende 16./17. Januar keine Spiele zulässt in der Hoffnung, dass die Handballerinnen und Handballer dann in die WM-Arenen strömen, wurde der Jahresstart für viele Ligen auf das Wochenende 9./10. Januar vorverlegt. Der EZ-Pokal hätte mit seinem traditionellen Finale am Dreikönigstag, 6. Januar, als nur drei Tage vorher geendet – bei möglichen Freitagsspielen sogar lediglich zwei. Das ist für die Spielerinnen und Spieler ebenso unzumutbar, wie bereits am Wochenende vorher, also ab dem 1. Januar, zu spielen.
Schweren Herzens wurde so der Entschluss gefasst, das Traditionsturnier pausieren zu lassen. Das gab es bisher erst zwei Mal – in den Jahren 2021 und 2022 – während der Corona-Pandemie. Beim EZ-Fußballpokal, der schon 47. Ausgaben auf dem Buckel hat, gab es dagegen schon drei Mal eine WM-Unterbrechung, in den Jahren 1974, 1978 und 2006.
Für 2028 wurde schnell ein Ausrichter gefunden. Denn es soll ja auf jeden Fall weitergehen mit dem EZ-Pokal. Der TSV Denkendorf richtet das Turnier aus und damit ein Club, der schon gezeigt hat, dass er EZ-Pokal kann. 2024 haben die Denkendorfer das Turnier rerockt, es war die letzte Ausgabe, bei der die Männer auf dem Spielfeld unter sich waren und das nach einigen Mannschaftsabsagen von drei auf zwei Tage reduziert wurde. Dass die Denkendorfer trotz dieser Umstände ein hervorragender Ausrichter waren, dafür sind sie bei der Eßlinger Zeitung sowie bei Teams und Fans heute noch dankbar.
„Wir freuen uns schon darauf, auch darauf, das Turnier mit dem neuen Format mit einem Frauenturnier auszurichten“, sagte Anna Janu, die Denkendorfer Organisationschefin von 2024 – und auch 2028. Im Januar 2025 spielten in der Sporthalle Weil zum ersten Mal Männer und Frauen um den Turniersieg, was sehr gut ankam und natürlich fortgesetzt wurde. Die Denkendorferinnen stellen als Oberligist das zweithöchste Frauenteam der Region, hinter Drittligist und 2025-Ausrichter TSV Wolfschlugen. Was die Organisation betrifft, „werden wir auf die Erfahrungen von 2024 zurückgreifen“, erklärt Janu und meint damit auch die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer des Vereins, ohne die die Ausrichtung eines EZ-Pokals nicht zu stemmen ist.
Die HSG Ostfildern und die Delle
Der Handball-Regionalligist kassiert beim 29:32 gegen den TSV Weinsberg die vierte Niederlage in Folge.
2028 also der TSV Denkendorf – und auch für die Jahre danach steht die EZ mit möglichen Ausrichtern in sehr guten Gesprächen. Die Zukunft der Traditionsveranstaltung ist also gesichert. Das freut auch Markus Belser, Vorsitzender des neuen Handballbezirks Neckar/Alb sowie bekennender Fan und Unterstützer des EZ-Pokals. „Ich bin froh, dass wir eine Entscheidung für den EZ-Pokal haben, für dieses Traditionsturnier“, sagt Belser, „ich freue mich schon total darauf, im Januar 2028 die Handballfamilie wieder dort zu treffen.“ 2027 wird WM geschaut, ab 2028 wieder EZ-Pokal.