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Hoffmann und Co. mächtig bedient! BTSV-Stars gehen nach „desolater“ Pleite hart mich sich ins Gericht

Nach dem Derbysieg über 96 folgt die Ernüchterung: Nach der Pleite in Bielefeld platzte vor allem zwei BTSV-Akteure der Kragen.

Nach dem Derbysieg über 96 folgt die Ernüchterung: Nach der Pleite in Bielefeld platzte vor allem zwei BTSV-Akteure der Kragen.
Nach dem Derbysieg über 96 folgt die Ernüchterung: Nach der Pleite in Bielefeld platzte vor allem zwei BTSV-Akteure der Kragen.

Nach dem umjubelten Derbysieg gegen Hannover 96 folgt für Eintracht Braunschweig der nächste Dämpfer. Am Freitagabend (30. Oktober) kassierte der BTSV bei Arminia Bielefeld eine deutliche 1:3-Niederlage. Vor allem der Auftritt in der ersten Halbzeit sorgte anschließend für reichlich Frust. Spieler und Trainer sparten nicht mit Kritik.

Torhüter Ron-Thorben Hoffmann fand nach dem Abpfiff besonders klare Worte. „Ich fand die erste Halbzeit desolat“, erklärte der Kapitän. Braunschweig habe sich zwar einiges vorgenommen, auf dem Platz davon aber kaum etwas gezeigt. Eine wirkliche Erklärung für den schwachen Auftritt fehlte ihm zunächst. „Wir zeigen auswärts einfach ein anderes Gesicht als zuhause.“

Auch Florian Flick nahm kein Blatt vor den Mund. „Die erste Halbzeit war unsere schlechteste Saisonleistung“, stellte der 26-Jährige fest. Zu viele Räume, fehlender Zugriff auf zweite Bälle: Für den Mittelfeldspieler stimmte bei Braunschweig vor der Pause nur wenig. „Da hatten wir sogar noch Glück, dass es nur 0:2 stand.“

📌 Eintracht-Pleite in Bielefeld

  • Eintracht Braunschweig verliert in Bielefeld mit 1:3.
  • Aaron Opoku verkürzte in der 55. Minute auf 1:2. Mehr als ein Ehrentreffer war dies allerdings nicht.
  • Ron-Thorben Hoffmann, Florian Flick und Trainer Lars Kornetka kritisieren den Auftritt deutlich.

In der BTSV-Kabine ging es lauter zu

Entsprechend angespannt ging es offenbar in der Halbzeitpause zu. Hoffmann verriet, dass die Mannschaft intern deutliche Worte fand. „In der Halbzeit wurde es dann auch zurecht mal lauter, weil wir dieses Gesicht einfach nicht sind“, berichtete der Schlussmann.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Braunschweig zunächst eine Reaktion. Aaron Opoku brachte die Eintracht in der 55. Minute auf 1:2 heran. Lange hielt die Hoffnung auf eine Wende allerdings nicht. Nur 13 Minuten später stellte Bielefeld den alten Abstand wieder her.

Für Hoffmann war damit die Entscheidung gefallen. „Das unglückliche 3:1“ habe seiner Mannschaft schließlich „den Stecker“ gezogen. Gleichzeitig wollte der Kapitän nichts beschönigen: „Wenn man ehrlich ist haben wir uns das heute auch einfach nicht verdient.“

Kornetka rechnet knallhart ab

Auch Trainer Lars Kornetka fand nach dem Rückschlag wenig Positives. Seine Mannschaft habe in der ersten Hälfte große Unsicherheit ausgestrahlt. Im Zweikampf fehlte der nötige Zugriff. Bielefeld sei zudem gedanklich und körperlich deutlich schneller gewesen. Sein Urteil fiel entsprechend vernichtend aus: „Wenn man ehrlich ist, war die erste Halbzeit so grausig, dass man so nicht hätte gewinnen können.“

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Für Flick liegt die Ursache allerdings nicht allein in taktischen oder spielerischen Fehlern. Vielmehr müsse sich die Einstellung der Mannschaft ändern. „Es geht da um die Haltung, wie wir uns präsentieren“, betonte der Mittelfeldspieler.

Besonders das wechselhafte Gesicht der Eintracht bereitet ihm Sorgen. „Es ist sehr anstrengend, dass wir immer dieses Auf und Ab haben“, erklärte Flick. Zwei Siege in Folge würden Braunschweig dringend guttun. Doch nach dem Erfolg gegen Hannover steht die Mannschaft schon wieder vor einem Neustart.