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Hertha BSC darf weiter vom Pokalfinale im Olympiastadion träumen. 2:0 (0:0) gewann der Zweitliga-Spitzenreiter in der zweiten Runde bei Regionalligist SSV Jeddeloh II. Ein souveräner Arbeitssieg!
5500 Hertha- Fans im Oldenburger Marschweg-Stadion, weil Jeddeloh nicht in der eigenen Arena spielen durfte. Der Pokalabend wurde zum Heimspiel für die Blau-Weißen. Doch so einfach wurde es nicht. Der tapfere Regionalligist wehrte sich und mischte Abwehrbeton an.
Die erste echte Torchance hatte Mads Pedersen mit einem 23-Meter-Schuss an den rechten Außenpfosten (26.). Hertha belagerte den Strafraum des Pokalschrecks, der in der ersten Runde Bundesliga-Absteiger mit 5:2 aus dem Wettbewerb schoss, im Minuten-Takt.
Nach einer Freistoß-Flanke von Pedersen köpfte Linus Gechter über . SSV Keeper Moritz Onken hinweg. Verteidiger Fynn Friedrichs. Doch war der Ball nicht schon hinter der Torlinie und hat Friedrichs nicht vorher die Kugel mit dem Arm berührt? Gechter protestierte. Aber der VAR (ist in dieser Saison ab der 2. Runde im DFB-Pokal eingesetzt) reagierte nicht. Es blieb beim 0:0 (38.).
In der 43. Minute dann die Doppelchance: Farud Alfa-Ruprecht schoss an den liken Pfosten, im Nachschuss blieb Stürmer Sebastian GRönning glücklos und schoss die Kugel übers das Tor. So ging es torlos in die Pause.
Zum Wiederanpfiff sorgten erstmal die Hertha-Fans für ein rekordverdächtiges Banner. Über der gesamten Gegentribüne war ein 120-Meter langes Plakat mit dem Motto: „Denn die Jungens von der Hertha haben alle nur Ziel!“ Ein Textauszug der Hertha-Hymne von Frank Zander. Ein Stimmungsvolltreffer...
Doch der fehlte noch immer auf dem Rasen. Wer machte das Tor? Kapitän Josip Brekalo! Der Kapitän traf nach wunderschöner Angriffskombination mit Kevin Sessa und Alfa-Ruprecht aus halblinker Position zum 1:0 (57.). Das Geduldsspiel hatte sich gelohnt.
Nur auf ein Grönning-Tor mussten alle weiter warten. Drei Minuten später schoss der Däne aus sieben Metern links a vorbei. Julian Eitschberger machte es besser und traf aus 17 Metern mit einem Flachschuss zum 2:0 (63.). Damit war das Pokalspiel entschieden. Es war ein souveräner Arbeitssieg. Herthas Team wird erwachsen. Der Gegner für das Achtelfinale wir Sonntag (19.15 Uhr) ausgelost.
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