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Die Entscheidung des FC Schalke 04, im Januar 2026 Adil Aouchiche zu verpflichten, war eine der wichtigsten auf dem Weg zurück in die Bundesliga. In 14 Spielen war der Techniker kaum zu stoppen. Er schoss drei Tore, legte fünf vor – und seine Standardsituationen waren stets gefährlich. Aouchiche – königsblaues Tafelsilber?
In der Bundesliga ist der 24-Jährige aber noch nicht angekommen. Er traf beim 3:1-Erfolg bei Union Berlin, blieb in den übrigen sechs Ligapartien ohne Scorerpunkt. Auch beim 0:2‑Pokal-K. o. in Dresden ging er mit unter. Aouchiches Standardsituationen fanden ebenfalls in seinen ersten Monaten deutlich häufiger einen Abnehmer in Königsblauen.
Trainer Miron Muslic äußerte Verständnis für Aouchiche. „Ich finde, solche individuellen Phasen gehören dazu. Adil hat über Monate konstant performt. Dass er vielleicht eine kleine Schwäche hat, darf man einem jungen Spieler zugestehen. Er wird Unterstützung bekommen. Dass es Adil besser machen kann, ist uns bewusst, das hat er in den vergangenen Monaten eindrucksvoll bewiesen“, sagte Muslic.
Mit Blick auf die Offensive, der zuletzt nur ein Tor in fünf Pflichtspielen gelang, sagte der Trainer: „Dass Adil momentan schwächelt und Dejan Ljubicic nicht zur Verfügung stand, hilft uns nicht, damit wir in der Spielphase Ballbesitz besser werden. Das liegt auf der Hand.“ Wie sieht die Hilfe konkret aus? Aouchiche erhält von Muslic in Gesprächen viel Vertrauen. Und Ljubicic kehrt gegen RB Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) wahrscheinlich in die Startelf zurück.
Große Fan-Kritik gab es nach dem Dresden-Spiel an Rechtsverteidiger Junior Dina Ebimbe, dem in der Offensivbewegung sehr viele unnötige Fehlpässe unterliefen. Auch Ebimbe wollte Muslic nicht zu sehr kritisieren: „Ebimbe ist ein neuer Spieler. Der muss sich noch zurechtfinden und lernen, wie wir Fußball spielen wollen.“