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Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dem HBW Balingen-Weilstetten nicht. Nur drei Tage nach der Niederlage in Flensburg wartet beim VfL Gummersbach die nächste schwere Aufgabe. Ausgerechnet jener Gegner, der den Norddeutschen zuletzt die erste Saisonniederlage beibrachte. Was die Gallier diesmal besser machen müssen.
30.10.2026, 11:45 UhrBalingen/Gummersbach
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
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Es ist eine Auswärtsreise, die es in sich hat. Erst Flensburg, nun Gummersbach. Innerhalb von nur drei Tagen bekommt es der HBW Balingen-Weilstetten mit zwei Schwergewichten der Handball-Bundesliga zu tun. Und die Vorzeichen könnten kaum schwieriger sein. Während die Gallier am Donnerstagabend bei der SG Flensburg-Handewitt mit 25:31 (11:16) den Kürzeren zogen, hatte der VfL Gummersbach den Norddeutschen wenige Tage zuvor beim 31:30 die erste Saisonniederlage beigebracht.
Dabei offenbarte die Partie in Flensburg einmal mehr, woran es bei den Balingern derzeit hapert. Die Mannschaft von Trainer Matthias Flohr erspielte sich durchaus gute Möglichkeiten, ließ aber zu viele davon ungenutzt. Allen voran die Siebenmeterquote bereitete Sorgen. Lediglich sechs von elf Strafwürfen fanden den Weg ins Tor. Dazu kamen technische Fehler, die der Favorit konsequent bestrafte. „Der Sieg der SG geht komplett in Ordnung. Wir haben uns wie in den letzten Wochen gut konzentriert. Begeisterung und Leidenschaft waren da. Letztendlich war es ein Auswärtsspiel in einer der stärksten Heimhallen der Welt. Wir sind aufgestiegen und wollen solche Spiele. Man hat auch gespürt, dass wir uns Hoffnungen machten, dieses Spiel zu gewinnen. Allerdings hat Flensburg in der ersten Halbzeit sehr dominant seine Qualitäten ausgespielt. Und Benjamin Burić hat uns zur Verzweiflung gebracht“, so HBW-Cheftrainer Matthias „Matti“ Flohr nach der Partie.
Schon nach gut sechs Minuten lagen die Gallier mit 2:5 zurück, beim 8:15 war der Rückstand zwischenzeitlich auf sieben Treffer angewachsen. Zwar stemmte sich der HBW gegen die drohende Niederlage und verkürzte nach dem Seitenwechsel noch einmal, doch entscheidend in Bedrängnis geriet Flensburg nicht mehr. Auch weil SG-Torhüter Benjamin Burić mit 16 Paraden einen Sahnetag erwischte.
Und ausgerechnet auf einen solchen Rückhalt treffen die Balinger nun erneut. Gummersbachs Schlussmann Bertram Obling avancierte beim Überraschungserfolg gegen Flensburg mit 18 Paraden zum Matchwinner. Zudem präsentierte sich Nikola Roganović mit zwölf Treffern in Torlaune.
Ohnehin scheint der VfL rechtzeitig vor dem Duell mit den Galliern in Fahrt gekommen zu sein. Am Donnerstagabend legten die Oberbergischen nach und setzten sich bei Frisch Auf Göppingen mit 33:25 durch.
HBW Balingen-Weilstetten scheitert in Flensburg
Ein starker Benjamin Burić, zahlreiche vergebene Chancen und eine schwere Hypothek aus der Anfangsphase: Die Gallier unterliegen der SG Flensburg-Handewitt mit 25:31. Auch eine Leistungssteigerung nach der Pause reicht nicht, um die Gastgeber ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Allerdings gab es auch in Flensburg positive Ansätze. Der eingewechselte Daniel Rebmann steigerte sich zwischen den Pfosten, kam am Ende auf acht Paraden. Zudem bewies der Aufsteiger einmal mehr Moral. Selbst nach deutlichen Rückständen gaben sich die Balinger nicht auf. Doch Einsatz allein wird auch in Gummersbach nicht reichen.
Will der HBW beim Team von Trainer Gudjon Valur Sigurdsson für eine Überraschung sorgen, muss er vor allem seine Chancen konsequenter nutzen und die Zahl der technischen Fehler reduzieren. Denn die vergangenen Wochen haben gezeigt: Die Gallier können auch mit den Spitzenmannschaften der Liga mithalten. Nur belohnt haben sie sich dafür zuletzt viel zu selten.