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Welche BVB-Startelf bringt Niko Kovac gegen Eintracht Frankfurt? Der Trainer vergab vor dem Spiel eine Startelfgarantie und verkündete zwei Ausfälle.
Dortmund – Topspielzeit bei Borussia Dortmund! Der BVB empfängt Eintracht Frankfurt am Samstag (24. Oktober) um 18.30 Uhr im Signal Iduna Park. Zur Aufstellung gegen die SGE gab Niko Kovac vorher ein paar Hinweise.
Der Trainer verkündete auf der BVB-PK vor Frankfurt zunächst zwei Ausfälle: Konstantinos Karetsas und Kaua Prates. Dass Letzterer verletzt ist, war bisher nicht bekannt. „Wir hatten ihn zwar (in Baku, Anm. d. Red.) mit, aber er hatte leichte muskuläre Probleme. Er war heute auch nicht im Training“, erklärte Kovac.
Prates spielte in der bisherigen Saison aber ohnehin keine große Rolle. Der brasilianische Neuzugang kam wettbewerbsübergreifend lediglich zu vier Kurzeinsätzen (136 Minuten). Karetsas‘ Fehlen war hingegen klar: Der BVB-Profi zog sich gegen Union eine Bänderverletzung zu.
„Alle anderen“ sind laut Kovac bereit für die Partie gegen seinen Ex-Verein. Eine Startelf-Garantie erhielt Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger darf sozusagen selbst über einen Einsatz von Beginn an entscheiden.
„Jedes einzelne Spiel gibt Schlotti die Möglichkeit, sich körperlich zu steigern. Deswegen wird er spielen, sofern er nicht selbst signalisiert, dass er sich geschwächt fühlt“, so der BVB-Trainer.
Dabei gestand er, dass Schlotterbeck „sicherlich das ein oder andere Mal noch Schmerzen im Sprunggelenk hat“. Laut Kovac könne die Verletzung, die der 26-Jährige bei der WM erlitten hat, noch nicht zu 100 Prozent ausgeheilt sein.
Deshalb dürfte Borussias Nummer 4 auch beim Champions-League-Spiel des BVB auf Kunstrasen in Bodö geschont worden sein. Dass er von sich aus auf die Startelf gegen Frankfurt verzichtet, ist für den ehrgeizigen Schlotterbeck aber sehr unwahrscheinlich.
Der deutsche Nationalspieler dürfte gemeinsam mit Joane Gadou und Waldemar Anton die Dreierkette vor Gregor Kobel bilden. Gadou wurde beim BVB-Erfolg in Baku geschont und von Ramy Bensebaini ersetzt. Davor überzeugte der französische Neuzugang als pfeilschneller Innenverteidiger.
Die Schienenpositionen beackern aller Voraussicht nach Julian Ryerson und Daniel Svensson. Maximilian Beier ist auf links zwar eine Alternative, könnte aber als Starter oder Einwechsler im Angriff gebraucht werden.
Im Zentrum stellt sich dann die Frage: Doppelsechs oder Dreiermittelfeld? Kovac setzte in Aserbaidschan auf Veerman als alleinigen defensiven Mittelfeldspieler. Nmecha und Chukwuemeka begannen als Achter.
Weil mit geänderter Formation mehr Chancen als zuletzt herausgespielt wurden, dürften die Dortmunder ähnlich starten. Auf Veerman als Taktgeber kann Kovac hier kaum verzichten. Davor könnten ein frischer Jobe Bellingham und Nmecha starten. Sollte Letzterer nach seinem schwachen Auftritt bei Sabah (RUHR24-Note: 5,5) eine Pause bekommen, ist Carney Chukwuemeka die erste Option.
Die zwei Stürmer gegen Frankfurt heißen dann wohl Serhou Guirassy und Fabio Silva. Gerade Guirassy profitiert von dem System mit Doppelspitze und glänzte beim 2:1 in der Champions League gegen Sabah mit zwei Treffern. Rotiert Silva raus, könnte Beier beginnen.
RUHR24 tippt auf folgende BVB-Startelf gegen Eintracht Frankfurt: Kobel – Gadou, Anton, Schlotterbeck – Ryerson, Bellingham, Veerman, Nmecha, Svensson – Guirassy, Silva