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ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick muss erneut am Sprunggelenk operiert werden. Bei der Kaderbekanntgabe sprach er offen über Schmerzen und die geplante Versteifung.
Wien – Es war die Nachricht, die bei der Nominierung des 25-Mann-Kaders für die Nations-League-Partien gegen Irland und Israel alles überlagerte: Österreichs Teamchef Ralf Rangnick muss sich erneut einer Operation am Sprunggelenk unterziehen. „Es ist nicht besser, sondern eigentlich schlechter geworden“, sagte Rangnick vor Journalisten über seinen Zustand der vergangenen Wochen.
Der Eingriff soll in rund drei Wochen erfolgen und anders ausfallen als die bisherigen: Das Gelenk wird versteift. „Ich werde mir das Sprunggelenk versteifen lassen“, erklärte Rangnick bei der Kaderbekanntgabe. Nach rund eineinhalb Jahren will er damit die Probleme am Sprunggelenk in den Griff bekommen. Seit dem Frühsommer 2025 laboriert der deutsche Trainer an der Verletzung.
Der Operationstermin steht bereits fest: Rangnick soll am 23. November 2026 operiert werden, unmittelbar nach den beiden Partien gegen Irland und Israel. Die Spiele selbst wird der Teamchef also noch begleiten, ehe der Eingriff folgt. Dramatisieren will Rangnick die Sache trotzdem nicht. „Das klingt dramatischer, als es hoffentlich ist. Ich habe mir sagen lassen, dass die Chancen gut stehen, dass ich dann wieder schmerzfrei gehen kann“, sagte er.
Beim ÖFB-Lehrgang in diesem Monat will er ohne Golfcart und E-Scooter auskommen. Begonnen hatte alles mit einem Routineeingriff wegen Verschleißerscheinungen im Frühsommer 2025. Eine Entzündung machte mehrere weitere Operationen nötig. Seit dem Sommer 2025 wurde Rangnick wegen einer Wundinfektion und eines hartnäckigen Keims bereits viermal am rechten Sprunggelenk operiert. Fortbewegt hat er sich seither unter anderem mit Knieroller und E-Bike.
Schon 2025 zwang ihn das Sprunggelenk zu einem Krankenhausaufenthalt und zur Absage einer Kaderpräsentation, zu den folgenden Pflichtspielen kehrte er jedoch an die Seitenlinie zurück. Sportlich läuft es für sein Team unterdessen rund: Nach vier Spieltagen führt Österreich die Nations-League-Gruppe B3 ungeschlagen mit acht Punkten vor Kosovo und Irland mit je fünf Zählern an. (kk)