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Der Trainer der Münchner Fußballerinnen schwärmt von seiner Flügelspielerin - und deren Partnerin auf der linken Seite.
Trainer José Barcala vom FC Bayern hofft auf eine möglichst langfristige Zukunft der umworbenen Nationalspielerin Klara Bühl in München und sieht die 25-Jährige als künftige Klub-Ikone. „Sie ist eine der besten Flügelspielerinnen der Welt, man muss nur die Statistiken anschauen“, sagte der Spanier am Donnerstag und betonte: „Ich will, dass sie bleibt, hier zur Legende wird und wir sie noch lange genießen können.“
Bühls Vertrag läuft im Sommer aus, sie wird immer wieder mit Champions-League-Sieger FC Barcelona in Verbindung gebracht. „Ich lasse mir alles offen“, sagte sie zuletzt über ihre Zukunft.
Geht es nach Barcala, liegt diese in München. „Sie ist eine unserer Schlüsselspielerinnen, sie führt durch ihr Beispiel. Sie ist nicht laut, sondern lässt Leistungen sprechen und ist da, wenn die Mannschaft sie braucht“, schwärmte er. Andere Weltklasse-Spielerinnen hätten ein gewisses Ego, Bühl aber sei „sehr bescheiden, sehr einfach zu managen“ und sehr lernwillig.
Und sie harmoniert auf der linken Seite bestens mit Franziska Kett. Die Linksverteidigerin, sagte Barcala, sei „im Moment eine der besten Spielerinnen der Welt“ und ebenfalls „eine Schlüsselspielerin für uns, sehr schwer zu ersetzen. Ich hoffe, sie bleibt lange, denn sie ist etwas sehr Besonderes.“
Die Bayern müssen am Freitag (18.30 Uhr) in der Bundesliga bei RB Leipzig ran. Barcala sieht das Team aus Sachsen als „eines der besten, wenn nicht das beste“ im Aufbauspiel in Deutschland: „Sie gehen so viel Risiko ein.“ Zugleich sei die Grundformation des Gegners „sehr unkomfortabel“ für jene seiner Mannschaft, kurz: Es warte ein „sehr herausforderndes“ Duell.
Abwehrspielerin Vanessa Gilles rückt wieder in den Kader. Verzichten muss Barcala weiterhin auf Kapitänin Giulia Gwinn, Lena Oberdorf und Jovana Damnjanovic.