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Aktuell ist der FC Schalke 04 in der Bundesliga Vorletzter. Trotzdem ist der Revierklub für Ex-S04-Trainer Mirko Slomka ein schlafender Riese.
Gelsenkirchen – Mirko Slomka analysiert die sportliche Krise des FC Schalke 04. Der Meinung des Ex-Trainers zufolge könnte die Talfahrt für den Revierklub eine große Chance darstellen.
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„Ich kenne Schalke und die unglaubliche Kraft dieses Vereins. Aber auch die Unruhe, die bei Misserfolgen schnell entsteht. Neue Trainer, neue Verantwortliche, neue Konzepte. Vieles war nachvollziehbar. Doch nachhaltiger Erfolg braucht vor allem Beständigkeit“, so Slomka in seiner Instagram-Kolumne „Der zweite Blick“.
Der 59-Jährige konkretisiert: „Gute sportliche Führung zeigt sich in der Krise. Ein Sportmanager muss erkennen, welche Fehler korrigiert werden müssen und welche Entscheidungen Zeit brauchen. Er darf nicht bei jedem Rückschlag seine sportliche Idee infrage stellen. Kontinuität bedeutet nicht Stillstand, sondern Konsequenz.“
Das bringt Slomka zu einem eindringlichen Appell: „Schalke muss aufhören, nur die nächste Krise überleben zu wollen. Der Verein muss anfangen, seine Zukunft zu gestalten.“
Dem ehemaligen S04-Trainer zufolge ist Kontinuität der Schlüssel, um sportlich wieder eine größere Rolle zu spielen. Langfristig könnte Königsblau dann sogar „Borussia Dortmund gefährlich werden“.
Slomka betont explizit, dass es sich um einen langfristigen Prozess handelt: „Dortmund muss nicht fürchten, dass Schalke morgen wieder gewinnt. Dortmund sollte aufmerksam werden, wenn Schalke endlich dauerhaft erfolgreich wird.“
Am 5. Dezember findet das erste Revierderby seit März 2023 statt. Dann empfangen die „Knappen“ den BVB in der heimischen Veltins Arena.
Als Nächstes steht für den S04 ohnehin die Bundesliga-Partie gegen die TSG Hoffenheim an. Am Sonntag (8. November) gastiert die Mannschaft von Miron Muslic bei den Kraichgauern. Der Anpfiff erfolgt um 19.30 Uhr.