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Im Sommer hatte er Schalke 04 schon verlassen, kam aber doch wieder zurück. Jetzt könnte ein Nachwuchsstürmer beim S04 plötzlich wichtig werden.
Gelsenkirchen – „Ich habe meine Chance genutzt“, sagte Jean-Paul Ndiaye am 24. Juni beim Trainingsauftakt der Schalker U23 auch gegenüber RUHR24. Der S04 hatte den Vertrag mit dem 20-Jährigen zum Ende der Saison 2025/26 auslaufen lassen und den Spieler offiziell verabschiedet. Doch am 18. Juni verkündeten die Königsblauen die Wende: Der Stürmer bleibt.
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Jean-Paul Ndiaye klärte über die Schalke-Rückkehr auf: „Ich denke, dass ich in meinen letzten Spielen nochmal gezeigt habe, was ich kann.“ An den letzten drei Regionalliga-Spieltagen der Vorsaison steuerte der Offensivspieler drei Tore bei.
Die Leistungssteigerung setzt der gebürtige Hannoveraner nach seiner Verlängerung fort. In 13 Regionalliga-Spielen erzielte der Angreifer bereits acht Tore.
Das ist auch den Profis des FC Schalke 04 nicht verborgen geblieben. Jetzt darf sich Jean-Paul Ndiaye sogar Hoffnungen auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz machen. Er gehörte zum Trainingskader vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am Samstag (24. Oktober, 15.30 Uhr) und durfte sich unter den Augen von Trainer Miron Muslic beweisen.
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Der Coach erklärte auf der S04-PK vor dem Spiel in Köln: „Wir verfolgen das spannende Profil von JP schon seit Längerem.“ So gehörte der 20-Jährige bei den Testspielen in Oberhausen und Lustenau in der XXL-Länderspielpause bereits zum Profikader.
Aufgrund der Offensivausfälle von Kenan Karaman und Moussa Sylla könnte in der Schalke-Aufstellung gegen den 1. FC Köln auch ein Platz für Jean-Paul Ndiaye auf der Bank herausspringen. „Er hat sich das über gute und konstante Leistungen bei der U23 verdient“, so Miron Muslic weiter. Alternativ würde der Angreifer mit der Zweitvertretung am Samstag um 14 Uhr beim VfB 03 Hilden antreten.
Der 1,84 Meter große Stürmer aus dem S04-Nachwuchs verfügt über ein hohes Tempo und einen guten Abschluss. So kann er sowohl als Neuner, als auch auf den Flügeln zum Einsatz kommen.
Ein Beispiel war der Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 beim 5:1-Erfolg der Schalker U23 in Bergisch-Gladbach am 10. Oktober. Jean-Paul Ndiaye zog in der 29. Minute nach einem Pass von Ayman Gulasi in die Tiefe seinem Gegenspieler davon und versenkte den Ball eiskalt links unten im Tornetz.
Obwohl Jean-Paul Ndiaye in Hannover aufgewachsen ist und erst seit 2023 das königsblaue Trikot trägt, hat ihn die Faszination FC Schalke 04 angesteckt. Die vergangene Aufstiegssaison verfolgte er größtenteils im Stadion.
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„Schalke bedeutet, immer zu kämpfen und für den Verein alles zu geben“, sagte der 20-Jährige im Juni und fügte hinzu: „Schalke ist für mich pure Leidenschaft.“ Worte, die Miron Muslic wohl auch begeistern dürften.