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Emiliano Martínez bricht sich im Mai den Finger und hat lange Angst, die Fussball-WM zu verpassen. Um dort dabei zu sein, entscheidet er sich gegen eine Operation. Das hat für den Keeper nun Folgen.
«Mein Finger sah aus wie Blutwurst, ich habe jede Nacht geweint»Emiliano Martínez bricht sich im Mai den Finger und hat lange Angst, die Fussball-WM zu verpassen.
Um dort dabei zu sein, entscheidet er sich gegen eine Operation. Das hat für den Keeper nun Folgen. Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez hat in einem Interview sehr anschaulich über seinen gebrochenen Finger im Finale der Europa League gegen den SC Freiburg berichtet.
«Ich habe jede Nacht bis Mitternacht geweint, weil mein Finger aussah wie eine Blutwurst», sagte Martínez in einem YouTube-Interview. Aufgrund der anstehenden Weltmeisterschaft habe er sich aber gegen eine Operation entschieden – andernfalls hätte er das Turnier wohl verpasst. Die Folge: Der Finger könne durch die verweigerte OP nun nicht mehr so hergestellt werden wie vor dem Europa-League-Finale, sagte Martínez.
«Das sind die Risiken, die man für die Nationalmannschaft in Kauf nimmt. Ich würde es wieder so machen», sagte Martínez. Bei der WM erreichte Argentinien das Finale, Martínez verpasste keine Spielminute seiner Mannschaft. Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie YouTube, TikTok oder Facebook.
Aktiviere bitte "Swisscom Werbung bei Dritten", um diesen Inhalt anzuzeigen. Der 34-Jährige spielte in der vergangenen Saison für Aston Villa. Mit dem Team aus Birmingham gewann er im Mai die Europa League, im Finale besiegten die Engländer den SC Freiburg mit 3:0. Inzwischen läuft Martínez für den FC Chelsea auf.
Erst vor zwei Wochen verletzte sich Martínez erneut in einem Spiel: Beim Duell gegen Everton krachte der Chelsea-Keeper heftig mit Everton-Verteidiger Jarrad Branthwaite zusammen und musste auf einer Trage vom Platz gebracht werden. Martínez brach sich bei dem Zusammenstoss den Kiefer.