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Ferrero kündigt die Bekanntgabe seines neuen Spielers für November an
Ferrero kündigt die Bekanntgabe seines neuen Spielers für November an
© SamuElPuma_/X/Fair Use

Juan Carlos Ferrero kehrt auf die Tennistour zurück. Der frühere Trainer von Carlos Alcaraz hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung mit einem Spieler geschlossen. Wer sein neuer Schützling wird, soll am 9. November bekannt werden. Die Rückkehr steht damit fest, ihre genaue Ausgestaltung bleibt offen.

Im Gespräch mit Eurosport verwies Juan Carlos auf den festgelegten Bekanntgabetermin: „Es wird am 9. November veröffentlicht.“ Sein Ziel sei es, 2027 wieder auf der Tour zu arbeiten. Zum Namen des Spielers und zu weiteren Einzelheiten wollte er sich noch nicht äußern.

Ein Vertrag ist mehr als ein Kandidatenname

Die nächste Präsentation sollte dabei mehr erkennen lassen als eine prominente Besetzung der Trainerbank. Wie häufig reist Ferrero mit, welche Arbeit übernimmt er zwischen Turnieren, und wie sind die Zuständigkeiten im Team verteilt? Solche Details würden zeigen, ob seine Erfahrung vor allem in der täglichen Entwicklung oder unmittelbar im Wettkampf gefragt ist.

Nach dem Ende der gemeinsamen Zeit mit Alcaraz hatte Ferrero nicht unmittelbar einen neuen Tourspieler übernommen. Stattdessen arbeitete er 2026 mit dem spanischen Golfer Ángel Ayora an mentaler Leistung und professioneller Entwicklung. Die angekündigte Rückkehr würde ihn wieder in den regelmäßigen Wettkampfalltag des Spitzentennis führen.

Mit Alcaraz hatte Ferrero seit 2019 zusammengearbeitet, als dieser erst 15 Jahre alt war. In der gemeinsamen Zeit gewann der Spanier jeweils zweimal Roland Garros, Wimbledon und die US Open und wurde zur Nummer eins. Die Trennung Ende 2025 beendete damit eine außergewöhnlich erfolgreiche Aufbauarbeit.

Ferrero lässt die Personalfrage offen

Mit Rafael Jodar wurde Juan Carlos ebenso in Verbindung gebracht wie mit anderen Spitzenspielern. Er lobte dessen Talent, bestätigte jedoch keine Zusammenarbeit. Eine Tätigkeit an der Seite von Jannik Sinner bezeichnete er dagegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht als Möglichkeit. Damit setzte er einer der öffentlichen Spekulationen zumindest eine klare gegenwärtige Grenze.

Die Erfahrung mit Alcaraz macht die Frage nach der Karrierephase des neuen Spielers besonders interessant. Bei einem jungen Profi könnte Ferrero erneut über mehrere Jahre technische Entwicklung und Wettkampfreife verbinden. Bei einem etablierten Spieler würde eher die gezielte Weiterentwicklung eines vorhandenen Spitzenprofils im Mittelpunkt stehen. Beide Aufgaben verlangen unterschiedliche Zeiträume.

Der Novembertermin gibt dieser Frage einen zeitlichen Rahmen. Danach wird sich beurteilen lassen, ob Juan Carlos einen etablierten Spieler begleiten oder eine neue Entwicklung anschieben soll. Seine nächste Aufgabe führt zurück auf die Tour. Den Maßstab für ihren Erfolg muss die neue Partnerschaft selbst liefern.

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