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DFB-Frauen bekommen Hammer-Programm in der Nations League zugelost

Die DFB-Frauen treffen in der Nations League auf drei äußerst fordernde Gegner. Nur der Gruppensieg führt am Ende zu Olympia 2028.

Der Weg der deutschen Fußballerinnen zu den Olympischen Spielen 2028 führt durch Gruppe A4 der Nations League: Die Auslosung bescherte dem DFB-Team die Niederlande, Schweden und Schottland. England blieb der Mannschaft erspart, der Europameister von 2025 landete in einer anderen Staffel mit Frankreich, Österreich und Portugal.

Bundestrainer Christian Wück und die deutsche Frauen-Nationalmannschaft stehen vor schwierigen Aufgaben in der Nations League.
Bundestrainer Christian Wück und die deutsche Frauen-Nationalmannschaft stehen vor schwierigen Aufgaben in der Nations League. © picture alliance/dpa | Carmen Jaspersen

Der Modus der anstehenden Nations League lässt keinen Spielraum für Fehler bei der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Nur die vier Gruppensieger der Liga A lösen das Ticket für Olympia. Ein zweiter Platz würde den DFB-Frauen also nicht genügen – und das bei einem Team, das 2024 in Paris Bronze und 2016 in Rio de Janeiro den Olympiasieg holte.

Schweden als Stolperstein, Schottland als machbare Aufgabe

Die Rollenverteilung auf dem Papier spricht für Deutschland. In der FIFA-Weltrangliste steht das DFB-Team auf Rang drei, Schweden folgt als Achter, die Niederlande sind Elfter. Bei der Auslosung war Deutschland gemeinsam mit Spanien, Dänemark und Frankreich in Lostopf 1 gesetzt, die Niederlande kamen aus Topf 2, Schweden aus Topf 3 und die Schottinnen aus Topf 4.

Die jüngsten Duelle zeichnen allerdings ein gemischtes Bild. Gegen Schweden setzte es bei der EM 2025 im entscheidenden Gruppenspiel eine klare 1:4‑Niederlage. Gegen die Niederlande gab es in der vergangenen Nations-League-Phase auswärts ein 2:2 und zu Hause einen 4:0‑Sieg. Schottland wurde in beiden bisherigen Begegnungen deutlich mit 4:0 und 6:1 bezwungen.

Vor den Nations-League-Partien steht noch der Jahresabschluss für die DFB-Frauen an. Am 30. November geht es in La Plata gegen Argentinien, am 4. Dezember in Rio gegen Peru. Den Kader für diese Südamerikareise gibt der DFB am 17. November 2026 bekannt, um 13 Uhr ist am DFB-Campus eine Pressekonferenz mit Christian Wück angesetzt.

Die Gruppenphase selbst wird in drei Länderspielfenstern zwischen Ende Februar und Mitte Juni 2027 ausgetragen. Die Partien haben damit doppelten Wert: Sie entscheiden über das Olympia-Ticket und dienen zugleich als Vorbereitung auf die WM in Brasilien, die vom 24. Juni bis 25. Juli stattfindet. (seb)

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