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Der SC Freiburg steht vor dem nächsten Spitzenspiel in der Fußball-Bundesliga. Nach Leverkusen ist jetzt der FC Bayern zu Gast im Breisgau. Doch dem SC lastet seit Jahren eine schlechte Bilanz gegen die Topteams der Liga an. Kann Freiburg den Fluch ausgerechnet gegen die Bayern brechen?
Von Lisa Teller, Tobi Schäfer
Das Team vom Sportschau-Bundesliga-Update traut den Freiburgern gegen Bayern den nächsten Schritt zu. Die Freiburger haben bislang alle Heimspiele gewonnen. Sportschau-Host Tobi Schäfer fragt deshalb zurecht: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Zumal es ja auch den Fluch der Spitzenreiter gibt. Noch nie konnte in dieser Saison ein Tabellenführer sein nächstes Spiel gewinnen. Allerdings zeigen sich die Bayern nach ihrem Champions-League-Auftritt wieder in Topform.
Das 2:2 gegen Arsenal war in vielen Phasen sehr stark, und das, obwohl den Bayern ihre Topspieler fehlten, merkt Update-Host Tobi Schäfer an: „Die Bayern haben ohne Olise und Kimmich richtig gut performt. Sie haben bewiesen, dass sie diese Ausfälle kompensieren können.“
Lisa Tellers ergänzt: „Der Matchplan von Kompany mit Davies hat funktioniert, und es war auch interessant zu sehen, wie sich Bischof und Pavlovic schlagen. Sie haben es ordentlich gemacht und machen Hoffnung für die Zukunft.“
In naher Zukunft, nämlich im Spiel gegen die Freiburger, kann auch Michael Olise wieder mitmischen, der noch einmal letzte Werbung für die Ballon-d’Or-Verleihung am Montag machen kann. Einer, der im Spiel gegen Arsenal wieder Werbung für sich gemacht hat, ist Harry Kane.
„Ich glaube, er weiß selber nicht, welche Position er eigentlich spielt. Mal ist er Spielmacher, dann lässt er sich zwischen die Innenverteidiger fallen und macht sogar die Abstöße. Er erfindet sich gerade noch einmal neu“, sagt Lisa Tellers.
Dass es mit der Trophäe diesmal klappt, glaubt Tobi Schäfer nicht: „Er ist im Moment der kompletteste Fußballer der Welt und auch der torgefährlichste. Der, der nichts falsch macht. Aber ihm fehlt der große Titel.“
Was den Bayern im Moment noch fehlt, ist die defensive Stabilität. In den vergangenen neun Pflichtspielen gab es bereits zehn Gegentore, und auch das Spiel gegen Arsenal hat die Schwächen offenbart.
„Bei langen Bällen sind sie noch anfällig, weil sie oft sehr weit vorgerückt sind. Aber Vincent Kompany hat es auch in der vergangenen Saison bewiesen, dass er da am Finetuning arbeiten kann“, sagt Sportschau-Host Lisa Tellers.
Genau diese Schwäche müssen die Freiburger ausnutzen, denn gerade auf den Außenverteidigerpositionen sei noch keine Topformation vorhanden. Tobi rechnet gegen Freiburg wieder mit Brown. Auf die Außenverteidigung kommt es nämlich an, da der SC mit Scherhant und Beste sehr viel Qualität über die Flügel mitbringt.
Das hat sich auch im Spiel gegen Leverkusen gezeigt. Da war der SC das dominantere Team und hat ein anderes Spitzenspiel-Gesicht gezeigt, bemerkt Lisa Tellers. Auch Tobi war trotz der Niederlage beeindruckt: „In den letzten Jahren waren sie dann doch immer nur Freiburg und Außenseiter. Gegen Leverkusen gab es eine Weiterentwicklung. Das zeigt das neue Selbstverständnis. Wenn sie das gegen die Bayern nicht ablegen, dann geht da was für Freiburg.“
Vielleicht kann der SC den Fluch der Spitzenspiele gegen die Bayern dann endlich ablegen.
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