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Es ist die dritte Medaille für Österreich bei den ersten Olympischen Spielen auf afrikanischem Boden. Am Dienstag hatte Selina Wögerer im Judo in der Klasse bis 78 Kilogramm Bronze geholt. Am Montag eroberten die Küstenruderer Alena Lux/Lukas Schönbacher Silber im Beach-Sprint.
Das Endspiel verlief ausgeglichen. Die Niederösterreicher Hohenauer/Poinstingl entschieden den ersten Satz knapp mit 22:20 für sich. Im zweiten Durchgang behielt Deutschland mit 21:13 die Oberhand.
Im Entscheidungssatz hatten die Österreicher zunächst vorgelegt, ehe Deutschland nochmals herankam. Im Finish bewies das ÖVV-Team jedoch starke Nerven und verwandelte den ersten Matchball. Die letzten beiden Punkte gingen auf das Konto von Hohenauer, der jeweils mit einem Block erfolgreich war.
Volleyball-Verbandspräsident Gernot Leitner jubelte über die „sensationelle Goldmedaille. Unsere Jungs haben im dritten Satz besser angenommen und aufgespielt und dadurch den Druck hochhalten können.“
„Da haben sich zwei Spieler präsentiert, von denen wir in Zukunft noch viel hören werden“, so Leitner, der auch einen Erfolg für den Verband sah. „Es waren alle großen Volleyballnationen wie Brasilien, USA, Argentinien, Deutschland und Frankreich vertreten. Umso höher ist diese erste olympische Medaille für unseren Verband einzuschätzen. Das zeigt, dass wir über eine erfolgreiche Nachwuchsstruktur bei Burschen und Mädchen verfügen.“
Frauen: Deborah Achleitner (Leichtathletik), Magdalena Kleinsaßer (Radfahren), Alena Lux (Rudern), Lena Mayerl (Fechten), Lilli Paier (Schwimmen), Fiona Schwarz (Leichtathletik), Nina Skerbinz (Tischtennis), Maria Katharina Strigl (Turnen), Selina Wögerer (Judo)
Männer: Karem Ahmed (Leichtathletik), Paul Hohenauer (Beachvolleyball), Zsombor Klucsik (Leichtathletik), Giovanni Krismer (Schwimmen), Raphael Künz (Radfahren), Martin Poinstingl (Beachvolleyball), Lukas Schönhuber (Rudern), Samuel Wachter (Turnen), Matteo Zambelli (Radfahren)