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- Was müsste am Hockenheimring passieren, damit die Formel 1 zurückkehren kann? Diese Frage stellt sich nicht erst seit dererklärten die Hockenheimring-Geschäftsführer Jochen Nerpel und Jorn Teske, was sich seit dem bisher letzten Grand Prix von Deutschland in Hockenheim in der Saison 2019 verändert hat und wie der Hockenheimring auf diese Änderungen reagieren müsste.
Da wäre zum Beispiel der Flächenbedarf der Formel 1, der laut Nerpel"erheblich gestiegen" ist. Denn nicht nur das Fahrerlager muss die Motorsport-"Königsklasse" und ihre Rahmenserien aufnehmen können, sondern es braucht auch Flächen für die zahlreichen Transportfahrzeuge, die während des Rennwochenendes geparkt werden müssen. Das wahrscheinlich größere Thema für Hockenheim wäre jedoch der Raumbedarf direkt an der Rennstrecke: Im bestehenden Boxengebäude würde es für das inzwischen elf Teams umfassende Formel-1-Feld vermutlich zu eng.
"Wir brauchen ungefähr 5.000 Quadratmeter. Da wäre ein Eingriff notwendig, um die Teams unterzubekommen. Denn aktuell haben wir 4.000 Quadratmeter", sagte Nerpel.
"Das sind alles nochmal Zusatzaufwendungen, die man treffen muss, um so ein großes Ereignis überhaupt durchführen zu können. "Solche Maßnahmen sind jedoch kostspielig und erfordern einen zeitlichen Vorlauf. Hier sieht sich der Hockenheimring im internationalen Vergleich im Nachteil. Nerpel verwies exemplarisch auf das neue Boxengebäude am Hungaroring in Ungarn und sagte:"Das war in sechs bis neun Monaten errichtet, in einer Nacht- und Nebelaktion.
Da geht das so einfach.
" In Deutschland aber seien die Chancen"nahezu null", dass die Regierung ein solches Projekt finanziell unterstützen würde. Doch was nicht ist, kann ja noch werden:"Vielleicht wendet sich das Blatt auch wieder", sagte Teske,"wenn man erkennt, wie wichtig Sportgroßveranstaltungen eigentlich auch für ein Land sein können. Insofern geben wir die Hoffnung nicht auf.
"um einen Stellvertreter-Grand-Prix für Bahrain auszurichten Aber wäre Hockenheim überhaupt an einem solchen Ersatzrennen interessiert? Teske sagte:"Wenn diese Möglichkeit, ein Ausfallrennen zu übernehmen, die Tür deutlich weiter aufmacht für einen Mehrjahresvertrag, für eine gesicherte Formel-1-Zukunft, dann ist das sicherlich ein Gedankenspiel, mit dem wir uns beschäftigen würden.
" In einem solchen Szenario könnten die infrastrukturellen Anforderungen der Formel 1 anders ausfallen,"weil jeder weiß, dass wir in allerkürzester Zeit die High-End-Anforderungen, die an neue Strecken gestellt werden, gar nicht mit einem Fingerschnippen erreichen könnten", sagte Teske. "Mit den Basisanforderungen, die wir kennen, könnten wir aber schnell ein Formel-1-Rennen stattfinden lassen. "Eine konkrete Anfrage der Formel 1 liegt jedoch bislang nicht vor. "Daher bleibt das erst mal viel Theorie und wir bleiben sehr viel im Konjunktiv", sagte Teske.
Vorstellen kann man sich ein Formel-1-Comeback trotzdem. Nerpel:"Ich zitiere da gerne Andreas Dünkel, der in einem Fernsehinterview gesagt hat, das wäre so ein bisschen das Sahnehäubchen aus den ganzen Vorhaben, die wir hier haben. Und so ist es tatsächlich auch.
" Bis dahin bleibt das Formel-1-Comeback vor allem eines: eine Vision für eine mögliche Zukunft am Hockenheimring.
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