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Die Saison verläuft für Leon Goretzka weiterhin nicht nach Wunsch. Der 31-Jährige war Ende August zu Aston Villa nach England gewechselt. Zuvor war nach acht Jahren sein Vertrag beim FC Bayern nicht mehr verlängert worden. Goretzka hatte in München unter anderem die Champions League gewonnen und sieben Deutsche Meisterschaften gefeiert. Der Mittelfeldspieler hatte in den vergangenen Jahren auch sportlich schwierige Phasen zu überstehen. Zwischenzeitig spielte er in den sportlichen Planungen keine Rolle mehr. Goretzka aber setzte sich immer wieder gegen Widerstände durch und schaffte es sogar zurück in die deutsche Nationalmannschaft.
In Birmingham bei Aston Villa verlief der Start für Goretzka schleppend. Zuerst hatte er mit Knieproblemen zu kämpfen und musste einige Zeit warten, ehe er erstmals im Kader stand. Sein Debüt feierte er am 14. Oktober, als er in der Champions League gegen Fenerbahce Istanbul eingewechselt wurde. Seitdem folgten mehre Kurzeinsätze, den ersten Startelf-Einsatz aber feierte erst am vergangenen Mittwoch im EFL Cup (auch bekannt als Carabao Cup) gegen den AFC Bournemouth. Dabei verlor Aston Villa gegen die Mannschaft von Marco Rose mit 0:3 und schied somit im Achtelfinale aus.
Goretzka wurde dabei in der 70. Minute unmittelbar nach dem letzten Treffer des Spiels ausgewechselt. Der Mittelfeldspieler hatte eine ordentliche Partie absolviert, allerdings kurz vor der Pause beim Stand von 0:1 eine gute Kopfballmöglichkeit nach einer Ecke ausgelassen.
Die nächste Chance auf einen Einsatz besteht am Samstag, wenn Aston Villa zu Hause in der Premier League auf den FC Fulham trifft. Dass Trainer Unai Emery Goretzka dann aber wieder das Vertrauen von Beginn an schenkt, ist unwahrscheinlich. Die Partien im EFL Cup dienen oftmals als Möglichkeit, den Ergänzungsspielern Spielpraxis zu geben. In der Liga wird Emery wahrscheinlich wieder anderen Spielern das Vertrauen schenken. Vertrauen, das sich Goretzka erst noch erarbeiten muss