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16 Minuten für die Ewigkeit! PSG schreibt Champions-League-Geschichte
PSG-Gala in Spanien: Sechs Tore, ein Rekord und ein völlig überfordertes Villarreal.
© APA/AFP/FRANCK FIFE

Vier Tore in gut 16 Minuten, am Ende ein 6:0-Kantersieg! Titelverteidiger Paris Saint-Germain liefert gegen Villarreal eine Vorstellung ab, die in die Geschichtsbücher eingeht. Doch während die Pariser einen Rekord pulverisieren, erlebt auf der anderen Seite des Abends ein prominenter Fußball-Fan eine bittere Pleite: Prinz William muss mitansehen, wie sein Lieblingsklub Aston Villa in Barcelona baden geht.

PSG macht mit Villarreal von Beginn an kurzen Prozess. Schon in der 9. Minute zappelt der Ball erstmals im Netz: João Neves bringt die Gäste in Führung. Drei Minuten später legt Désiré Doué nach – auch dank eines Patzers von Ex-Salzburg-Keeper Peter Gulácsi. Die Spanier stehen völlig neben sich. In der 13. Minute erhöht Senny Mayulu bereits auf 3:0.

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Doch PSG hat noch lange nicht genug. Die Franzosen setzen Villarreal weiter unter Druck und schreiben schon wenig später Geschichte. Nach exakt 16 Minuten und zwei Sekunden trifft Fabián Ruiz zum 4:0. Damit steht ein neuer Champions-League-Rekord: Noch nie hat ein Team in der Königsklasse so früh vier Treffer erzielt.

Real-Rekord pulverisiert

Die französische Sportzeitung L’Équipe beschreibt die Übermacht der Pariser eindrucksvoll: "Jeder Angriff von PSG versetzt die Spieler von Villarreal in Panik." Der Druck in der Gefahrenzone sei für die Spanier unerträglich. Schon nach 17 Minuten habe sich Paris in einer eigenen Liga bewegt. Auch nach dem Seitenwechsel bleibt PSG auf Angriff gepolt. Fabián Ruiz macht in der 50. Minute seinen Doppelpack perfekt, David Boly setzt in der 78. Minute den Schlusspunkt. 6:0. Villarreal wird vor eigenem Publikum regelrecht auseinandergenommen. Die eigenen Fans quittieren den Auftritt mit einem Pfeifkonzert.

Der Rekord ist damit nicht nur geknackt, sondern regelrecht pulverisiert. Bislang hatte Real Madrid die Bestmarke gehalten: Die Königlichen führten 2011 gegen Dinamo Zagreb nach knapp 20 Minuten mit 4:0. PSG schaffte das nun in 16 Minuten und zwei Sekunden.

Lange Gesichter bei Prinz William & Sohn George

Ganz anders die Stimmung bei Prinz William (44). Der britische Thronfolger verfolgt gemeinsam mit Sohn George (13) im Camp Nou den Auftritt seines Lieblingsklubs Aston Villa. Doch der royale Besuch wird zum Pechbringer: Die Engländer kassieren gegen Barcelona eine 0:3-Pleite.

Prinz William und Sohnemann George hofften auf einen Villa-Sieg – doch Barça machte ihnen einen Strich durch die Rechnung.
Prinz William und Sohnemann George hofften auf einen Villa-Sieg – doch Barça machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. © Getty Images

Lamine Yamal lässt die Royals bereits in der 7. Minute verstummen und bringt Barça in Führung. Nach der Pause macht Raphinha mit einem Doppelpack alles klar. Auch Ex-Bayern-Star Leon Goretzka kann die Niederlage nicht verhindern – sein Pfostenschuss bleibt ohne Folgen.

Für Barcelona-Coach Hansi Flick ist der Erfolg eine willkommene Antwort auf die jüngsten Rückschläge. Nach dem 2:4 gegen Paris und der 1:2-Pleite im Clásico gegen Real darf Barça wieder jubeln. Für William und George endet der Abend dagegen mit einer bitteren Enttäuschung.

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