Zurück
Carlos Alcaraz steht bei den Erste Bank Open in Wien im Finale.
Der spanische Superstar bezwingt den ehemaligen Turniersieger Daniil Medvedev (ATP-5.) in zwei Sätzen 6:4, 7:6 (2) und zieht bei seinem zweiten Antreten in der Bundeshauptstadt ins Endspiel ein. Vor fünf Jahren war für ihn im Halbfinale gegen Alexander Zverev Endstation.
Auf den Deutschen, der am Montag die neue Nummer eins der Tennis-Welt sein wird, könnte Alcaraz am Sonntag im Spiel um den Titel treffen. Zverev muss dafür den Australier Alex de Minaur überwinden. Dann wäre das Traumfinale perfekt.
Alcaraz gelingt im insgesamt zehnten Duell mit Medvedev auf der ATP-Tour das erste Break und stellt damit auf 3:1. Der Russe schlägt mit dem Rebreak allerdings direkt zurück.
Just bei 5:4 und Aufschlag Medvedev schafft es Alcaraz, seinem Kontrahenten das Service erneut abzunehmen und schnappt sich damit den ersten Durchgang.
Im zweiten Satz präsentieren sich beide Akteure bei ihren Aufschlagspielen zunächst souverän, Alcaraz wehrt bei 2:2, 30:40 einen Breakball Medvedevs ab.
Im folgenden Game gerät Medvedev in die Bredouille, mit einem missglückten Volley am Netz schenkt er Alcaraz das Break zum 4:2. Wie schon im ersten Durchgang kann der zweimalige Grand-Slam-Champion jedoch direkt antworten und holt das Rebreak zu Null.
Daraufhin gibt es keine Breaks mehr, die Entscheidung im zweiten Durchgang fällt im Tiebreak.
Dort können Alcaraz und Medvedev ihre Aufschläge zunächst nicht halten, doch mit fünf Punkten in Folge gewinnt Alcaraz auch sein viertes Tiebreak im vierten Spiel in Wien und fixiert seine erstmalige Final-Teilnahme bei den Erste Bank Open.