Zurück
RB Leipzig hat das Heimspiel gegen Spitzenreiter FC Bayern München mit 1:5 (0:2) verloren. Die Sachsen versuchten zwar, mutig mitzuspielen, blieben aber insgesamt chancenlos.
Es ist auch in der Frauen-Bundesliga das Spiel des Jahres, wenn sich der FC Bayern München die Ehre gibt. Der Deutsche Meister und mit sieben Siegen aus sieben Spielen auch souveräne Spitzenreiter reiste natürlich auch als klarer Favorit nach Leipzig. Aber das Team von Trainer Jonas Stephan hatte zuletzt mit zwei klaren Siegen gegen Mainz und Freiburg auf sich aufmerksam gemacht und steht mittlerweile bei zehn Punkten auf dem sechsten Platz.
Entsprechend mutig begann RBL, hatte früh die erste kleine Chance. Doch im Anschluss an einen Eckball führte der Gast nach acht Minuten bereits. Momoko Tanikawa nutzte eine zu kurze Faustabwehr der RBL-Torfrau Elvira Herzog und vollendete aus neun Metern zum 0:1. Und es sollte noch schlimmer kommen. In der 13. Minute tunnelte Klara Bühl eine Leipzigerin, ihr Pass in den Fünfer wurde von Zenia Mertens unglücklich ins eigene Tor gelenkt. Die Gäste blieben auch danach das spielbestimmende Team, ließen einige gute Chancen liegen. Die Leipzigerinnen ihrerseits setzten einige Nadelstiche, die dicken Möglichkeiten sprangen dabei aber nicht heraus.
Auch in die zweite Halbzeit startete RBL gut, Nikée von Dijk scheiterte an der Münchner Keeperin. Nach 55 Minuten lag der Ball dann im Tor, aber auf der anderen Seite. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau wurde Klara Bühl geschickt und vollendete freistehend ohne Probleme zum 0:3. Und in der 73. Minute legte Bühl nach einem Doppelpass noch den vierten Treffer nach. Danach wurde es turbulent. Die Bayern leisteten sich einen Bock beim Rückpass, Torfrau Ena Mahmutovic kam gegen van Dijk zu spät und sah Rot. Marleen Schimmer verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 1:4 (78.). Danach schossen die Leipziger aus allen Rohren gegen Spielerin Vanessa Gilles, die ins Tor musste. Aber das Tor trafen die dezimierten Gäste durch Edna Imade in der 85. Minute.
Nachrichten personalisieren
Die Nachrichtenlage ist unübersichtlich und Sie wollen aktuelle Informationen aus Ihrer Region, die für Sie relevant sind? Dann legen Sie MDR.de als bevorzugte Quelle in der Google-Suche fest. So funktioniert's.