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F1 Austin: Red Bull überholt McLaren in der Konstrukteurs-WM und Antonelli feiert US-Sieg
F1 Austin: Red Bull überholt McLaren in der Konstrukteurs-WM und Antonelli feiert US-Sieg
Formel 1 · Mclaren · Red Bull

Nach dem Rennen in Austin ist Red Bull in der Konstrukteurs-WM an McLaren vorbeigezogen, das auf Platz vier fällt. McLaren-Teamchef Andrew Stevens bezeichnete den fünften und siebten Platz als enttäuschend, hob aber die Podiumsfähigkeit des MCL40 hervor. Fahrer Kimi Antonelli bewertete seinen Sieg in den USA als taktisch bessere Leistung als seinen Heimsieg in Monza. Die Formel 1 fährt nächste Woche in Mexiko mit der wahrscheinlichen WM-Entscheidung fort.

20:00 Uhr in Austin und damit sind wir auch am Ende dieses Rennsonntages angekommen. Am Montag melden wir uns noch einmal mit einem neuen Ticker bei euch, um die weiteren Themen aus den USA aufzuarbeiten.

Die Formel 1 ist anschließend schon nächste Woche in Mexiko wieder auf der Strecke - dann sehr wahrscheinlich mit der WM-Entscheidung. Schlaft gut und bis dann! Der McLaren-Teamchef sagt nach P5 und P7 heute: "Ein ordentlicher Sonntag nach einem enttäuschenden Samstag: So lässt sich das Wochenende in Austin zusammenfassen.

" "Das heutige Rennen hat gezeigt, dass der MCL40 nach wie vor in der Lage ist, um einen Podiumsplatz mitzukämpfen. Aber es ist klar, dass unsere Position in der Startaufstellung dieses Ziel praktisch unerreichbar gemacht hat.

" "Natürlich sind ein fünfter und ein siebter Platz keine Ergebnisse, mit denen wir zufrieden sein können, aber wir müssen sie akzeptieren und daran arbeiten, uns zu verbessern. " "Wir wollen die Saison mit einem Erfolg abschließen und streben nicht nur einen Platz auf dem Podium, sondern auch den Sieg an, mit dem Ziel, die Meisterschaft mindestens auf dem dritten Platz zu beenden", betont er. In der Konstrukteurs-WM ist Red Bull heute an McLaren vorbeigezogen.

Damit ist man aktuell nur noch Vierter. In Monza legte Kimi Antonelli eine spektakuläre Aufholjagd hin, während er in Austin "nur" von der Poleposition aus gewann. Interessanterweise schätzt er seinen Sieg in den USA trotzdem als die bessere Leistung ein.

"In Monza hatten wir ganz klar das schnellste Auto", erklärt er. Zudem sei das Überholen dort "relativ einfach" gewesen. Zwar sei sein Heimsieg natürlich "ein ganz besonderes Rennen" gewesen, so der Italiener.

"Aber dieses hier war wahrscheinlich, was die Umsetzung angeht, besser", so Antonelli, der erklärt: "Die Art und Weise, wie wir uns über das gesamte Wochenende hinweg gesteigert und die Leistung ausgebaut haben, war sehr gut. " Das zeigt sich auch daran, dass er die Zielflagge satte 54 Sekunden vor seinem Teamkollegen sah. Der Monegasse holte nach Singapur bereits seinen zweiten zweiten Platz in Folge. Er erklärt: "Das Gefühl für das Auto wird immer besser.

Diese Autos sind sehr speziell und einzigartig.

" "Und ich habe das Gefühl, dass ich in den letzten zwei oder drei Rennen wieder etwas Neues in Bezug auf das Fahren entdeckt habe, insbesondere was die Abstimmung auf meinen Fahrstil angeht", so Leclerc. "Ob ich das in einen Sieg ummünzen kann, lässt sich nur schwer vorhersagen, da es um hauchdünne Unterschiede geht und es auch davon abhängt, welche Upgrade-Pläne die anderen für die kommenden Rennen haben. " Er hoffe aber, "dass wir bald einen Sieg einfahren können.

Ob nun in Singapur oder hier in Austin - wir waren schon ziemlich nah dran. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir noch vor Saisonende eine Chance auf einen Sieg haben werden.

" Der Weltmeister zockte heute mit einer Einstoppstrategie und lag dadurch zwischenzeitlich auf P2 - fiel dann auf alten Reifen aber noch bis auf P5 zurück. "Ich habe das Gefühl, dass ich heute ein starkes Rennen gefahren bin", betont er selbst. "Unser Tempo auf den harten Reifen war besonders stark, aber um im Rennen zu bleiben und mögliche Safety-Car-Phasen zu nutzen, musste ich das Auto weit über seine Komfortzone hinaus ausreizen", so Norris.

Weil aber nie ein Safety-Car kam, war er auf den älteren Reifen schließlich chancenlos.

"Letztendlich mussten wir dafür im zweiten Stint den Preis zahlen, sodass der fünfte Platz das absolut Beste war, was wir erreichen konnten", betont er. "Ich bin zufrieden, dass wir unser Paket unter den gegebenen Umständen optimal ausgeschöpft haben", so der Weltmeister, der betont: "Tatsache bleibt, dass uns nach wie vor das nötige Tempo fehlt, um weiter vorne mithalten zu können. " Den meisten Ärger gab es heute im Mittelfeld.

Oliver Bearman erhält für seine Aktion gegen Pierre Gasly zu Beginn eine Zehn-Sekunden-Strafe - und ist damit wenig überraschend nicht einverstanden.

"Ich war ehrlich gesagt ziemlich schockiert", sagt er über die Strafe und betont: "Wenn überhaupt, dann war es ein Rennunfall. " Vor allem die zehn Sekunden seien "sehr übertrieben" gewesen. "Besonders angesichts einiger Vorfälle, die sich in diesem Jahr ereignet haben und entweder ungestraft blieben oder mit einer Fünf-Sekunden-Strafe geahndet wurden", erklärt Bearman. "Zehn Sekunden sind verrückt", findet er daher.

Die Strafe spielte am Ende aber ohnehin keine echte Rolle, weil bei dem Unfall auch sein Auto beschädigt wurde und er schließlich aufgeben musste. In Singapur fiel der Funk bei Red Bull bereits einseitig aus, und auch heute gab es wieder Probleme. Verstappen selbst sagt dazu: "Das war nicht das zweite Mal. Ich weiß gar nicht, wie oft das dieses Jahr schon passiert ist.

" "Vielleicht sollten wir einfach anfangen, in Gebärdensprache zu kommunizieren. Das ist wahrscheinlich auch billiger", sagt er sarkastisch und ergänzt: "Es ist eine Katastrophe. Es ist wirklich frustrierend, um ehrlich zu sein.

" Doch auch ohne das Problem wäre es heute wohl kein besseres Ergebnis geworden. "Die Probleme sind natürlich nicht gerade hilfreich, aber ich glaube, auch die Strategie, die wir bei der Reifenwahl verfolgt haben, war einfach nicht gut. " "Da sind also ein paar Dinge, die es zu analysieren gilt", so Verstappen. Der Brite war am ganzen Wochenende langsamer als sein Teamkollege.

Er erklärt: "Im Grunde genommen fehlte es mir in den ersten beiden Stints an Tempo.

" Da habe er große Probleme mit Untersteuern gehabt. "Ich glaube, letztendlich hat alles irgendwie am Freitag angefangen", sagt er und berichtet: "Die Abstimmung war für FT1 falsch, und dann ging es in FT2 in die falsche Richtung. " Im dritten Training habe es dann wieder besser gepasst, aber erst im Laufe des Rennens bekam Hamilton es wirklich in den Griff. "Wir hatten heute offensichtlich ein gutes Tempo, vor allem im letzten Stint", betont er.

"Hätte ich das auch in den ersten beiden Stints gehabt, wären wir sicher auf dem Podium gelandet", glaubt er. Teamchef Frederic Vasseur ergänzt zudem: "Ich glaube auch, dass wir ohne das VSC gegen Ende vielleicht sogar zwei Podiumsplätze hätten holen können.

" Da verlor Hamilton wertvolle Sekunden im Kampf gegen Max Verstappen. Der Deutsche ging von P11 aussichtsreich ins Rennen, verlor gleich am Start aber mehrere Positionen. Bei Sky erklärt er: "Ich hatte natürlich ein Problem am Start. Ich weiß noch nicht, was passiert ist, das muss ich mir mit dem Team anschauen und besprechen.

" "Es hat sich etwas komisch angefühlt. Ich hatte einen Anti-Stall, allerdings nicht direkt am Start, sondern erst nach den ersten Metern. Das war ungewöhnlich, natürlich nicht ideal und hat uns Zeit gekostet.

" "Danach haben wir versucht, so viel wie möglich wiedergutzumachen. Aber der Rückstand war nicht mehr aufzuholen, weil wir ungefähr die gleiche Pace wie die Autos vor uns hatten. Das war das höchste der Gefühle", so Hülkenberg, der am Ende undankbarer Elfter wurde. Nicht vergessen: Um 01:00 Uhr melden sich Christian Nimmervoll und Kevin Scheuren live auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mit der Videoanalyse zum Rennen in Austin.

Folgende Themen sind geplant: Antonelli fast Weltmeister Hamilton & Russell Leclerc vs. Verstappen Was ist bei Norris los? Fragen der Kanalmitglieder Noch mehr Ärger im Mittelfeld. Carlos Sainz sagt über Arvid Lindblad: "Ich bin überrascht, dass er damit durchgekommen ist, denn er drängt jemanden gegen die Wand und verursacht damit eine Situation, die möglicherweise zu einem sehr schweren Unfall hätte führen können.

" Lindblad drückte Sainz beim Start fast in die Boxenmauer, wobei der Flügel des Spaniers beschädigt wurde. Die Situation hätte seiner Meinung nach aber auch schlimmer enden können. Lindblad habe es da auf jeden Fall übertrieben, sagt er. Grundsätzlich übertreibe es jeder Fahrer mal, erklärt Sainz zwar versöhnlich.

Aber er sagt auch: "Wann immer ich es übertrieben habe, bin ich nie ungestraft davongekommen.

" Deswegen versteht er nicht ganz, warum die Rennkommissare heute nicht eingegriffen haben. Bei McLaren hört man aktuell gefühlt jeden Tag die gleichen Aussagen. Auch heute hat Oscar Piastri nach P7 wieder erklärt, dass der MCL40 einfach zu schwer zu fahren sei. Über das Ergebnis sagt er: "Ich denke, das spiegelt ein wenig unsere derzeitige Situation wider.

Ich glaube nicht, dass wir im Moment besonders stark sind.

" "Natürlich hatten wir an diesem Wochenende ein paar Upgrades, die das leisten, was wir erwarten, aber offensichtlich steigern auch die Teams um uns herum die Leistung ihrer Autos. " "Es sieht so aus, als hätte Mercedes seine Upgrades jetzt viel besser im Griff, die Red Bulls sind offensichtlich schnell und auch Ferrari hatte einige Upgrades" "Wir müssen also weiter Druck machen, aber keines dieser Upgrades macht das Auto wirklich leichter zu fahren, was irgendwie unser größtes Problem ist", so Piastri.

Fernando Alonso ist sauer auf Alexander Albon, nachdem es zu Beginn des Rennens einen Kontakt zwischen beiden gab. Er sagt: "Ich glaube, wenn man ganz hinten startet, besteht dieses Risiko immer.

" "Ich finde, das Niveau der Fahrer im unteren Drittel der Startaufstellung ist sehr niedrig. Das haben wir heute bei Alex gesehen", sagt er. Ein klarer Angriff auf Albon und auch einige andere Fahrer. Sein Rennen sei dadurch natürlich früh gelaufen gewesen.

"Das Auto ist völlig zerstört, ich habe es im Parc ferme gesehen. Die Hälfte des Unterbodens fehlt", so Alonso. Es sei ein Wunder, dass er damit überhaupt noch habe weiterfahren können. Der Brite berichtet nach P8 heute: "Das Tempo war im ersten Stint nicht gut.

Aber als ich mit den harten Reifen aus der Box kam, bin ich wahrscheinlich sechs Runden lang im gleichen Tempo wie Kimi gefahren.

" "Doch dann holte ich Oscar ein und konnte einfach nicht überholen. Sechs gute Runden, 50 schlechte Runden", fasst er zusammen und ergänzt: "Ich möchte verstehen, warum das Tempo im ersten Stint so schlecht war.

" "Die Strafe war auch ein bisschen lächerlich", sagt er zudem. Doch das sei nach diesem Wochenende noch sein geringstes Problem. Der Mercedes-Teamchef ist stolz auf Kimi Antonelli und auch auf die Strategieabteilung. Bei Sky erklärt er: "Die Strategie hat wirklich gut funktioniert.

Wir haben darüber gesprochen, dass Max uns mit einem Undercut überholen könnte.

" Trotzdem sei man "bei unserer Entscheidung geblieben, da die Einstoppstrategie die schnellere zu sein schien", erklärt Wolff und betont: "Wir haben den Informationen vertraut und wollten nicht einfach nur deshalb reagieren. " Deswegen habe man sich vom frühen Verstappen-Stopp nicht unter Druck setzen lassen, obwohl es keine leichte Entscheidung gewesen sei. "Aber man sollte sich an die Daten halten und ihnen vertrauen", so Wolff. Der Mercedes-Fahrer bekam gleich zu Beginn des Rennens eine Fünf-Sekunden-Strafe.

Die warf ihn hinter die beiden McLaren-Piloten zurück, und davon erholte er sich bis zum Rennende nicht mehr. Die Rennkommissare begründe die Strafe so: "Der Fahrer von Wagen 63 verteidigte seine Position gegen Wagen 81 in Kurve 12, verließ dabei die Strecke und kehrte dann vor Kurve 13 vor Wagen 81 wieder auf die Strecke zurück. Er behielt diese Position bei.

" "Dementsprechend stellen die Rennkommissare fest, dass er die Strecke verlassen, wieder auf die Strecke zurückgekehrt und sich einen dauerhaften Vorteil verschafft hat. " "Die übliche Strafe hierfür beträgt zehn Sekunden. Die Rennkommissare waren jedoch der Ansicht, dass der Fahrer von Wagen 63 zuvor Wagen 6 unter Druck gesetzt hatte, wodurch Wagen 81 in eine Angriffsposition geriet .

" "Da es sich zudem um einen Vorfall in der ersten Runde handelte, sollte die Strafe nach unserer Einschätzung auf fünf Sekunden gemildert werden. "

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