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Wenn Atletico Madrid den FC Bayern empfängt, dann prallen auch an der Seitenlinie Welten aufeinander: Aaron Danks und Diego Simeone sind zwei ungleiche Typen.
Madrid – Mit Spannung wird die Partie zwischen Atletico Madrid und dem FC Bayern am 4. Spieltag der Champions League erwartet. Beide Teams dürften mit ihrer bisherigen Punktausbeute nicht zufrieden sein: Die Madrilenen stehen bei vier Zählern, die Münchener haben deren fünf auf ihrem Konto. Es ist also gehörig Druck auf dem Kessel und mit diesem wird auf teils sehr unterschiedliche Weise umgegangen. Das zeigt besonders das Trainerduell an der Seitenlinie.
Da wäre einerseits der argentinische Heißsporn Diego Simeone. Seit 2011 coacht er den Arbeiterklub aus der spanischen Hauptstadt. Spiele gegen seine Mannschaft sind alles andere als entspannte Ausflüge, davon können Bundesliga-Klubs wie Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und auch der FC Bayern ein Lied singen.
Auf der anderen Seite agiert Aaron Danks weiterhin für den ausfallenden Vincent Kompany. Der Engländer, der aufgrund Kompanys Erkrankung unverhofft in die erste Reihe gerutscht ist, fiel in den vergangenen Wochen vor allem durch seine ruhige Art auf. Eine gewisse Ruhe ist aufgrund der angespannten Personallage bei den Münchenern sicherlich eine naheliegende Herangehensweise.
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Und so dürfte Danks auch am Abend in Madrid vermutlich einen Gegenpol zu Simeone darstellen. Während der Argentinier in der Not auch vor unsportlichen Maßnahmen nicht zurückschreckt, hat Danks in diesem Punkt bisher eine weiße Weste vorzuweisen. Beispiele für Simeones Ansatz gibt es genug: etwa, dass er durch Einwerfen eines zweiten Balls einen gegnerischen Konter des FC Malaga unterband.
Allein in seiner Trainerzeit bei Atletico verpasste Simeone über 20 Pflichtspiele aufgrund von Sperren durch verschiedene Vergehen an der Seitenlinie. Von Altersmilde ist beim 56-Jährigen bisher wenig zu spüren. Auch bei der Partie gegen den FC Bayern dürfte sich ein Blick auf die Atletico-Bank lohnen. Das wird wohl auch Schiedsrichter Francois Letexier so handhaben. Seine Nominierung für das heutige Spiel ist für die Bayern mit Blick auf die Historie übrigens ein schlechtes Omen. (phm)