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Besonderer Meilenstein: Pérez wie Lewis Hamilton und Michael Schumacher
Sergio Pérez liess schon am Mittwoch die Reifen rauchen Foto: Cadillac F1 Team Sergio Pérez liess schon am Mittwoch die Reifen rauchen © Cadillac F1 Team

Mit dem 19. Rennwochenende in Mexiko-Stadt steht für Sergio Pérez der wohl wichtigste Termin im Jahr an. Denn der Formel-1-Routinier bestreitet an diesem Wochenende sein Heimrennen. Und dabei erreicht er einen besonderen Meilenstein in seiner Karriere: Er fährt seinen 300. Grand Prix.

Damit gehört er zu einer kleinen, erlesenen Gruppe von GP-Stars, die so viele Rennen in der Vierrad-Königsklasse bestritten haben. Denn vor ihm erreichten nur wenige Rennfahrer diesen Meilenstein, darunter auch die Rekord-Weltmeister Michael Schumacher und Lewis Hamilton. Die meisten GP-Starts hat mit 443 GP-Einsätzen der unermüdliche Aston Martin-Routinier Fernando Alonso absolviert.

Zur Feier gab es am gestrigen Mittwoch nicht nur die Bestätigung seines Cadillac-Teams, dass sein Vertrag um drei Jahre bis Ende 2029 verlängert wurde. Er durfte auch auf dem Paseo de la Reforma zum Showrun ausrücken und begeisterte damit die mehr als 100'000 Fans, die sich zum Spektakel eingefunden hatten. Pérez liess die Reifen rauchen und sorgte für viel Jubel mit seinem Auftritt.

Der 36-Jährige war nicht zum ersten Mal auf den Strassen seines Heimatlandes unterwegs. Denn schon 2011 bestritt er im Sauber-Renner einen Showrun in seiner Heimat Guadalajara. Im November 2021 war er im red Bull Racing-Renner die Reforma entlang und kehrte im folgenden Jahr auf die Strassen seiner Heimatstadt zurück.

«Es ist etwas ganz Besonderes, meinen 300. Grand Prix hier feiern zu dürfen. Es musste viel passieren, damit dies möglich werden konnte, und dass ich diesen Moment mit all jenen teilen darf, die mich unterstützt haben – und das an einem so legendären Ort wie der Reforma –, macht ihn für mich zu etwas ganz Besonderem. Vielen Dank an Cadillac und alle, die dies möglich gemacht haben», erklärte der Lokalmatador.

Der 20-jährige Italiener Kimi Antonelli hatte beim USA-GP die Chance, den WM-Titel 2026 sicherzustellen. Er machte alles richtig: Sieg in Texas. Die Titelfeier ist trotzdem verschoben. Bis Mexiko.

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