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Der FC Bayern München trennt sich vorzeitig von seinem Chefscout Nils Schmadtke. Das gab der deutsche Rekordmeister am Montagabend bekannt.
Demnach haben sich die Bayern und ihr Head of Scouting "nach vertrauensvollen Gesprächen einvernehmlich" auf eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum 31. Januar 2027 geeinigt. Der Vertrag mit dem 37-Jährigen war ursprünglich bis Sommer 2027 datiert.
Schmadtke hatte im Oktober 2024 als Abteilungsleiter die Leitung des Scoutings für die Profis und den Nachwuchs des FC Bayern Campus übernommen.
Der Sohn des früheren Bundesliga-Torhüters und -Managers Jörg Schmadtke galt in München als enger Vertrauter von Sportvorstand Max Eberl. Gemeinsam waren die beiden schon bei Borussia Mönchengladbach tätig gewesen.
"Nils Schmadtke war in den vergangenen zwei Jahren im Bereich Scouting und in der Planung des Lizenzkaders eine sehr große Unterstützung", wird Eberl auf der Homepage des FC Bayern zitiert. "Als Head of Scouting hat er die Abteilung mit vielen neuen Ideen gestaltet. Ich möchte mich bei ihm für seine sehr gute Arbeit bedanken und wünsche ihm für seine Zukunft nur das Allerbeste."
Schmadtke erklärte, die Tätigkeit beim deutschen Rekordmeister sei "eine besondere Aufgabe und eine große Ehre" gewesen: "Ich bin stolz darauf, wie wir das Scouting in den vergangenen zwei Jahren neu aufgestellt haben, für die Profis genauso wie für die Talente am Campus."
Die Aufgabe, einen Nachfolger für Schmadtke zu finden, obliegt nun Sportdirektor Christoph Freund und Campus-Chef Jochen Sauer, die für den Nachwuchs beim FC Bayern verantwortlich zeichnen.
Nicht zum ersten Mal wird im Umfeld des FCB Christopher Vivell gehandelt. Der 39-Jährige ist Chefscout von Manchester United und ein guter Bekannter von Freund, mit dem er bereits bei Red Bull Salzburg zusammenarbeitete.