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Hamburg wird Teil einer neuen Springreit-Serie mit einem Rekord-Preisgeld. Los geht es Mitte April kommenden Jahres in Las Vegas.
Die Premier Jumping League (PJL), ein weltweit ausgetragener Mannschaftswettbewerb im Springreiten, bekommt eine deutsche Station und gastiert vom 3. bis 5. September 2027 im Hamburger Derby Park. Das bestätigte der Veranstalter am Mittwoch. Daneben wird es in Klein Flottbek Anfang Mai weiterhin das traditionsreiche Deutsche Spring- und Dressur-Derby geben.
"Dass die PJL nach Hamburg kommt, passt einfach perfekt", freut sich Derby-Chef Matthias Rath über den Zuschlag für Hamburg. "Der Park ist tief in der deutschen Reitsporttradition verwurzelt. Er ist geprägt von den Erinnerungen, die Generationen von Reitern und Fans hier gesammelt haben. Wir möchten an diese Geschichte anknüpfen und sowohl langjährige Derby-Fans als auch Menschen, die den Springsport zum ersten Mal für sich entdecken, bei uns willkommen heißen."
Bei der Planung der Serie gibt es allerdings auch einen ersten Rückschlag. Statt der ursprünglich angekündigten 14 Turniere wird die neue Serie laut Mitteilung nur neun Stationen in Nordamerika, Europa und im Nahen Osten haben. Start ist Mitte April in Las Vegas.
"Mit Blick auf den bevorstehenden Start und nach kontinuierlichem Austausch mit führenden Reiterinnen und Reitern sowie weiteren maßgeblichen Akteuren haben wir den Kalender für die Premierensaison angepasst", sagte ein PJL-Sprecher zur Reduzierung der Stationen. "Die Anpassung des Turnierkalenders hat keine Auswirkungen auf die Verdienstmöglichkeiten." Die acht bestplatzierten Reiter der Serie erhalten am Ende der regulären Saison jeweils einen Bonus in Höhe von einer Million US-Dollar.
Die Serie lässt nur Reiter zu, die in den Top 250 der Weltrangliste geführt werden - es sollen die "Besten gegen die Besten antreten", heißt es auf der Veranstalterseite. In der ersten Saison gehen 16 Teams mit insgesamt 80 Reitern an den Start.
Gründer der Serie ist der US-Milliardär Frank McCourt, der für die hohen Anfangsinvestitionen steht. In den ersten drei Jahren verspricht er pro Saison 100 Millionen Dollar Preisgeld. Das ist deutlich mehr als bei der seit 20 Jahren existierenden Global Champions Tour. Bei der etablierten Konkurrenz mit 17 Etappen gibt es in der laufenden Saison insgesamt rund 36 Millionen Euro Preisgeld. Bis 2022 hatte eine Station in Hamburg dazugehört.
Dieses Thema im Programm: NDR Info | Sport aktuell | 28.10.2026 | 13:17 Uhr