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Thomas Müller findet an einer MLS-Besonderheit großen Gefallen

Das Gefühl des Gewinnens mag überall das Gleiche sein. Eine Eigenheit gefällt Thomas Müller in seiner neuen MLS-Heimat aber doch besonders.

Vancouver – Seit Sommer 2025 sendet Radio Müller nicht mehr aus München, sondern aus Vancouver. Thomas Müller, Ikone des FC Bayern, sitzt in seiner neuen Wahlheimat mittlerweile fest im Sattel. Das gilt für das Private genau wie für das Sportliche. Jüngst gab es den nächsten Erfolg zu bejubeln: Zum ersten Mal in der Geschichte der modernen MLS gewannen die Vancouver Whitecaps die Western Conference.

Thomas Müller fühlt sich in der MLS pudelwohl.
Thomas Müller fühlt sich in der MLS pudelwohl. © picture alliance/dpa/Canadian Press via ZUMA Press | Darryl Dyck

In den kommenden Wochen ist der Fokus folglich klar: Der MLS-Cup soll her. Im Vorjahr scheiterten Müller und Co. noch im Finale an Lionel Messis Inter Miami. Jetzt ist es Zeit für den Titel. Dafür müssen die Whitecaps mit ihrem routinierten Ex-Weltmeister als Kapitän zunächst die Playoffs überstehen. Und die, das verriet Müller in seinem jüngsten Newsletter, haben es ihm besonders angetan.

Thomas Müller gefällt Best-of-Three-System in MLS-Playoffs

„Die erste Runde ist best of three. Das mag ich“, verriet der 37-Jährige mit Blick auf den Modus, den es im deutschen Profifußball in dieser Form nicht gibt. „Vor allem, weil dann beide Teams mindestens ein Home-Game zu Hause, im eigenen Stadion vor den heimischen Fans haben. Danach gibt es nur noch ein Spiel pro Runde, und da kann alles passieren. Der DFB-Pokal lässt grüßen.“

Über den ersten Platz in der Western Conference freute Müller sich besonders. „Der macht was mit unseren Fans, mit dem Verein, mit der ganzen Stadt. Das Gefühl, ganz oben zu stehen, ist überall auf der Welt dasselbe“, schrieb der Angreifer, der mit dem FC Bayern zahllose Titel gewinnen konnte. In den Finals haben die Whitecaps nun einen besonderen Vorteil.

„Bis einschließlich Conference-Finale haben wir in jeder Runde Heimvorteil. Das ist super für unsere Fans und das ganze Klub-Team, das hautnah dabei sein kann“, erklärte Müller selbst. „Und es hilft bei der Regeneration. Selbst Auswärtsspiele in der eigenen Conference bedeuten hier schnell mal vier, fünf Stunden Flug.“ Auch das ist eine Besonderheit, die Müller aus dem deutschen Fußball nicht kennt – Erfahrung hat er diesbezüglich durch viele Europa-Reisen aber trotzdem. (mbo)

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