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Der FC Schalke 04 hat seine Finanzen für die Saison 2025/26 offengelegt. Am Freitagmittag (30. Oktober) veröffentlichte der Verein den aktuellen Geschäftsbericht. Die wichtigste Nachricht: Schalke schreibt wieder schwarze Zahlen. Unter dem Strich steht ein Konzernüberschuss von 0,2 Millionen Euro.
Besonders spannend bleibt allerdings die Entwicklung des negativen Eigenkapitals. Denn davon hängt auch die Frage ab, ob Schalke einen drohenden Punktabzug verhindern kann.
📌 Schalkes Finanzen
Als Bundesliga-Aufsteiger gelten für die Gelsenkirchener erleichterte Bedingungen. Statt einer vorgeschriebenen Verbesserung um fünf Prozent reicht es diesmal, wenn Schalke sein negatives Eigenkapital nicht weiter verschlechtert. Andernfalls drohen dem S04 für die Saison 2027/28 drei Punkte Abzug.
Zum 30. Juni 2026 stand das Eigenkapital bei rund minus 97,2 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch minus 99,1 Millionen Euro. Auf den ersten Blick eine positive Entwicklung. Allerdings zählt für die Regelung der Stand zum Jahresende.
Und hier wird es eng: Am 31. Dezember 2025 lag das negative Eigenkapital bei knapp 96,6 Millionen Euro. Schalke muss bis zum Jahresende also noch rund 600.000 Euro aufholen, um die Vorgabe zu erfüllen.
Nach „RUHR24“-Informationen herrscht bei den Verantwortlichen dennoch Zuversicht. Der Verein rechnet damit, die Auflage zu schaffen und einen Punktabzug abzuwenden. Sogar eine zusätzliche Verbesserung um zehn Prozent nach UEFA-Vorgaben ist nicht ausgeschlossen. Vorrang hat aber zunächst die Bundesliga-Regel.
Finanzchefin Christina Rühl-Hamers zieht trotz der Herausforderungen ein positives Fazit: „Als Verein blicken wir auf eine sehr erfolgreiche Saison 2025/2026 zurück. Gemeinsam haben wir unser großes sportliches Ziel erreicht und auch wirtschaftlich wichtige Fortschritte erzielt. Trotz der zusätzlichen Aufwendungen durch den Aufstieg konnten wir die Spielzeit mit einem positiven Ergebnis abschließen.“
Besonders bemerkenswert: Erstmals seit neun Jahren liegen Schalkes Nettofinanzverbindlichkeiten wieder unter 100 Millionen Euro. Rühl-Hamers erklärt: „Wir haben uns aus wesentlichen finanziellen Zwängen der Vergangenheit befreit.“
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Gleichzeitig mahnt sie zur Vorsicht: „Diese Handlungsfreiheit müssen wir erhalten und verantwortungsvoll nutzen. Denn klar ist auch: Die Nettofinanzverbindlichkeiten sind noch immer auf einem hohen Niveau.“