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Dortelweiler U17 erlebt unvergesslichen Tag gegen den FC Bayern
Der Mannschaftsbus von Bayern München kann nicht über die schmale Niddabrücke anreisen, sondern gelangt über Feldwege zum Dortelweiler Sportgelände.DFB-Pokalspiel der B-Juniorinnen zwischen dem SC Dortelweil und dem FC Bayern München am 31. Oktober 2026 in Bad Vilbel-Dortelweil.
Dieses Großraumfahrzeug dürfte noch nicht allzu häufig in der Wetterau Station gemacht haben. Der Mannschaftsbus des FC Bayern München kann nicht über die schmale Niddabrücke anreisen, sondern gelangt über Feldwege zum Dortelweiler Sportgelände. © Jürgen Kessler/Kessler-Sportfotografie

Der Nachwuchs des SC Dortelweil scheidet im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München aus. SCD-Keeperin Frieda Wolf parierte dabei einen Elfmeter. Auch für den Rest der Wetterauerinnen dürfte die Partie vor über 400 Besuchern unvergesslich bleiben.

Es war ein Tag, den die B-Juniorinnen des SC Dortelweil so schnell nicht vergessen werden. In der zweiten Runde des DFB-Pokals der U17 empfing die Mannschaft von Trainer Fabian Blankenburg am Samstag den Nachwuchs des FC Bayern München. Am Ende stand zwar eine 0:7-Niederlage auf der Anzeigetafel, doch das Ergebnis erzählte nur einen Teil der Geschichte dieses besonderen Fußballnachmittags.

Thea Kraus (Bayern München, links) behauptet sich gegen die attackierenden Gloria Becker und Charlotte Cario (rechts, beide SC Dortelweil).DFB-Pokalspiel der B-Juniorinnen zwischen dem SC Dortelweil und dem FC Bayern München am 31. Oktober 2026 in Bad Vilbel-Dortelweil.
Thea Kraus (Bayern München) behauptet sich gegen die attackierenden Gloria Becker und Charlotte Cario (rechts, beide SC Dortelweil). © Jürgen Kessler/Kessler-Sportfotografie

Vor einer beeindruckenden Kulisse von gut 400 Zuschauern stellten sich die Dortelweiler Mädels der großen Herausforderung. Gegen einen spielstarken Gegner aus München war die Aufgabe von Beginn an anspruchsvoll. Die Bayern gingen früh durch Anastasia Zink (5.) in Führung und bauten ihren Vorsprung im weiteren Spielverlauf aus. Der Treffer von Teresa Heindl (22./FE) und ein SCD-Eigentor (36.) führten zum 0:3-Pausenstand.

Doch die Gastgeberinnen ließen sich davon nicht entmutigen. Die Mannschaft kämpfte aufopferungsvoll, scheute keinen Zweikampf und warf alles in die Waagschale. Auch wenn die spielerischen Vorteile der Münchnerinnen nicht zu übersehen waren, bewiesen die Dortelweilerinnen großen Einsatz und eine beeindruckende Moral.

Lattentreffer für den Gastgeber

In der zweiten Halbzeit gab es gleich zwei besondere Momente, die den Kampfgeist der Gastgeberinnen unterstrichen. Torhüterin Frieda Wolf parierte einen Elfmeter und verhinderte damit einen weiteren Treffer der Münchnerinnen. Auf der anderen Seite fehlte auch dem SC Dortelweil nur wenig zum eigenen Torerfolg: Ein Abschluss der Gastgeberinnen landete am Querbalken. Der Lattentreffer zeigte, dass sich die Dortelweilerinnen trotz des Rückstands nicht aufgaben und immer wieder den Weg nach vorne suchten.

Dass die Niederlage mit 0:7 möglicherweise ein oder zwei Tore zu hoch ausfiel, änderte nichts daran, dass der FC Bayern der verdiente Sieger war. Zink (42.), Johanna Lidl (48.), Lina Pejovska (52.) und Anna Füssel (73.) trafen noch für Bayern. Für den SC Dortelweil ging es ohnehin um mehr als das reine Ergebnis. Die Begegnung gegen einen der bekanntesten Vereine Deutschlands war für die jungen Fußballerinnen ein außergewöhnliches Erlebnis und eine wertvolle Erfahrung.

Die Atmosphäre, die Zuschauer und die besondere Bedeutung des DFB-Pokals machten den Tag zum Highlight für das gesamte Team und den Verein. Die Spielerinnen erlebten, was es bedeutet, sich mit einem solchen Gegner zu messen.

SC Dortelweil: Wolf; Adolf (56. Cario), Reimund (60. Steurenthaler), Raab, Djuikam Simo, Becker, Scott (56. Schmitz), Hertle, Houck, Horsch, Schokker.

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