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Im vergangenen Sommer wäre Florian Wirtz beinahe zum FC Bayern München gewechselt. Beim deutschen Rekordmeister war man sich verhältnismäßig sicher, dass der 23-Jährige von Bayer Leverkusen in die bayrische Hauptstadt wechselt.
Doch plötzlich trat der FC Liverpool mit seinem damaligen Trainer Arne Slot auf den Plan – und Wirtz sagte den Bayern ab. Es war eine Entscheidung, die überraschte und die dafür sorgte, dass der FCB auf dem Transfermarkt umdenken musste.
Doch während es beim Rekordmeister seit dem geplatzten Transfer mit einigen kleinen Ausnahmen wie am Schnürchen läuft, ist Wirtz bei den Reds noch immer nicht komplett angekommen. Der Nationalspieler sucht weiter seine Topform aus Leverkusener Zeiten.
"Florian würde bei uns viel besser spielen, als er es bei Liverpool tut."
Uli Hoeneß (Welt am Sonntag)
Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß findet im Interview mit der Welt am Sonntag deshalb deutliche Worte über Wirtz' damalige Entscheidung, den Reds den Vorzug vor den Bayern gegeben zu haben.
"Nein. Denn Florian würde bei uns viel besser spielen, als er es bei Liverpool tut", erklärte Hoeneß auf die Frage, ob er heute froh sei, dass der Transfer des 23-Jährigen nicht zustande gekommen sei.
Der 74-Jährige sieht das Problem dabei vor allem im System der Reds. "Ich sehe viele Spiele der Mannschaft an. Sie haben ihn überhaupt nicht richtig eingebaut. In Leverkusen hat er jeden Ball bekommen, in Liverpool ist er einer unter vielen", betonte Hoeneß.
Einem Transfer von Wirtz in der Zukunft erteilte der Ehrenpräsident allerdings eine deutliche Absage: "Nein. Er hat einen langfristigen Vertrag in Liverpool. Sie werden dort probieren, ihn besser einzubauen."
In den letzten Wochen nahmen die Gerüchte um einen frühzeitigen Abschied von Wirtz aus Liverpool Fahrt auf. Unter anderem der FC Chelsea rund um seinen Ex-Trainer Xabi Alonso soll Interesse am DFB-Star angemeldet haben. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich die Gerüchte tatsächlich bewahrheiten werden.