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Borussia Mönchengladbach wagte auch aus finanziellen Gründen einen Umbruch im Sommer. Der Plan von Rouven Schröder ging dabei nicht auf.
Sechsmal angetreten, sechsmal verloren. Damit zieht Gladbach mit dem Bundesliga-Negativrekord zum Saisonstart gleich. Ab sofort wird alles hinterfragt – inklusive der Truppe, die Rouven Schröder (51) in der Sommerpause ordentlich durchgemischt hat.
Die Borussia agiert dabei aber unter besonderem Druck, der Verein dreht jeden Euro zweimal um. Bereits im April verkündeten die Bosse ein Minus von 3,9 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2025. Das berichtet „Bild“.
Haben die Fohlen es mit der Sparsamkeit auf dem Transfermarkt dennoch übertrieben? Genau darum geht’s jetzt. Schließlich hat der Klub weiterhin fast 45 Mio. Euro Eigenkapital im Rücken.
Trotzdem verabschiedeten sich echte Leistungsträger, die Qualität im Kader wirkt nicht gesteigert – wenn auch bedingt durch Verletzungen bei zahlreichen Neuzugängen.
Das Lazarett ist gewaltig und mitschuldig am Sturzflug. Doch genau dieses Verletzungspech beweist: Fällt einer aus der ersten Elf, wird’s sofort richtig eng.
Ein fettes Plus von 26 Mio. Euro – das hat Schröder in diesem Sommer bei Transfers eingefahren. Er soll beim Umbruch etwa 10 Mio. Euro an Gehältern eingespart haben. Für Spielerverkäufe flossen zudem 32 Mio. Euro rein, für Neuzugänge wurden 16 Mio. Euro Im Vorjahr lag der Einnahmen-Überschuss bei „nur“ acht Millionen.
Die Folgen? Brutal sichtbar! Die Einkäufe kriegen die Löcher nicht gestopft, die durch den Abschied der Profis Rocco Reitz (24/Leipzig), Nico Elvedi (30/Leeds), Yannik Engelhardt (25/Freiburg) sowie Haris Tabakovic (32/Salzburg) entstanden sind. Vor allem der Bosnier tut weh: In der vergangenen Spielzeit war er der Garant für den Klassenerhalt. (red)