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„Das, was man braucht“: Kovac will ihn unbedingt halten – doch BVB-Star zögert
Niko Kovac spricht mit Waldemar Anton.
Copyright: IMAGO/Jan Huebner Niko Kovac schwärmt in den höchsten Tönen von Waldemar Anton.

Hinter den Kulissen der Schwarz-Gelben brodelt es! Borussia Dortmund steckt mit Defensiv-Spezialist Waldemar Anton offenbar mitten in extrem zähen Gesprächen um ein neues Arbeitspapier. Dabei geht es um einen Profi, der im Team längst unverzichtbar geworden ist. Aktuell treffen sich Vereinsbosse und Berater zwar zum Austausch, doch echte Fortschritte fehlen komplett.

Einem Bericht der „Sport Bild“ zufolge verliefen die ersten Treffen ziemlich schleppend. Ein rascher Durchbruch? Aktuell völlig ausgeschlossen!

Schlotterbeck schwärmt von Abwehrchef Anton: „Sehr großes Kino“

Wie so häufig dreht sich alles ums Finanzielle. Die erste Summe, die die Klubführung dem 30 Jahre alten Profi vorgelegt hat, liege demnach weit unter seinen Ansprüchen. Der Routinier fordert mehr Wertschätzung. Immerhin zählt er beim Revierklub schon lange zu den wichtigsten Stützen.

Mit Nico Schlotterbeck harmoniert Anton hervorragend als ideales Gegenstück. Sogar als sein Partner ausfiel, überzeugte er auf ganzer Linie und hielt den Laden hinten komplett alleine zusammen. Jüngst wurde seine Position noch bedeutender. Während er früher oft rechts spielte, beordert ihn Coach Niko Kovac seit der Verpflichtung von Joane Gadou fest ins Herz seiner favorisierten Dreier-Abwehrreihe. Dadurch ist sein Gewicht im Team nochmals gestiegen. Das berichtet „SPOX“.

Welchen enormen Wert der Fußballlehrer seinem Schützling beimisst, stellte der BVB-Trainer kürzlich erst klar. „Waldi ist ein Leader, aber was mir viel wichtiger ist: Er ist einer, der vorangeht, einer, der 24 Stunden, sieben Tage die Woche den Fußball denkt, isst, schläft, trinkt und einer, der seine Mitspieler unterstützt“, lobte Kovac in höchsten Tönen. Außerdem ergänzte der Übungsleiter: „Er gibt sich nie auf und gibt alles für die Mannschaft. Er ist ein Vorbild und das ist das, was man braucht.“

Selbst Abwehr-Kollege Schlotterbeck erkennt Antons Führungsrolle neidlos an. Über die vereinseigenen Social-Media-Plattformen verriet er in einem Clip: „Wenn Waldi in der Mitte spielt und ich links, dann ist er der Chef, weil er die Linie vorgibt. Er kommuniziert auch lauter.“ Obendrein schwärmte er von den Auftritten des Kollegen: „Das, was er in den letzten anderthalb Jahren leistet, ist schon sehr großes Kino.“

Beim DFB-Team genießt der Verteidiger ebenfalls höchstes Ansehen. Für sein zweites Aufgebot nominierte Jürgen Klopp ihn beim letzten Treffen prompt. Mehr noch: Gegen Serbien (2:0) sowie gegen Griechenland (0:0) absolvierte der BVB-Profi die kompletten 90 Spielminuten. Zusammen mit Nebenmann Malick Thiaw zeigte er dort einen Auftritt, den Klopp hinterher als „herausragend“ adelte.

Bereits Ex-Nationaltrainer Julian Nagelsmann schätzte den in Usbekistan geborenen Profi enorm. Rund um die Berufung für die Weltmeisterschaft betitelte er Anton als „Klebstoff“ innerhalb der Kabine – ein klarer Beweis für seinen hohen Status.

Wann startet die nächste Verhandlungsrunde?

Für die Westfalen wäre ein Scheitern der Gespräche mit ihrem Leistungsträger ein herber Rückschlag. Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass die Vereinsführung beim Angebot stur bleibt. Laut „Sport Bild“ wollen sich beide Parteien schon in den nächsten Wochen wieder zusammensetzen.

Seinen Wechsel vom VfB Stuttgart zu den Schwarz-Gelben hatte Anton übrigens im Sommer 2024 vollzogen. Möglich machte das damals eine festgeschriebene Klausel über rund 22,5 Millionen Euro. Seit diesem Transfer hat er seinen Stammplatz absolut sicher. Im Trikot der Dortmunder lief er mittlerweile in genau 100 Pflichtspielen auf – wobei ihm stolze sechs Treffer sowie vier Torvorlagen glückten. (red)

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