Apex Scores Lite Apex Scores Lite flag
back Zurück
Darum fand Hertha-Kapitän Brekalo sein Elfmetertor gar nicht gut
Ganz schön knapp! Arminia-Torwart Jonas Kersken war mit der Hand noch am Elfmeterschuss von Hertha-Kapitän Josip Brekalo dran.
Ganz schön knapp! Arminia-Torwart Jonas Kersken war mit der Hand noch am Elfmeterschuss von Hertha-Kapitän Josip Brekalo dran. © IMAGO/Nordphoto / Engler

In letzter Sekunde durch einen Elfmeter gewonnen. Bei Hertha BSC waren alle über den 1:0-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld glücklich. Doch keiner hebt bei den Blau-Weißen ab. Lesen Sie mal, was Kapitän Josip Brekalo (28) über sein Elfmetertor sagt.

Brekalo: „Elfer sah nicht so souverän aus!“

Es war schon ein kleines Geschenk, das Bielefelds Verteidiger Maximilian Großer (25) in der Nachspielzeit verteilte. Nur weil er leicht gezupft wurde, spreizte er theatralisch seine Arme, dann flog ihm der Ball gegen die rechte Hand. Schiedsrichter Cristian Ballweg zeigte auf den Punkt (90.+2). Brekalo stand bereit, fasste sich kurz vorher nochmal an die Brust, um sich zu beruhigen.

Dann trat der Kapitän an und schoss mit voller Wucht Richtung linkes, unteres Eck. Arminia-Keeper Jonas Kersken (26) hatte die Ecke geahnt und war noch mit der Hand dran. Doch die Kugel zappelte trotzdem im Netz. Last-Minute-Sieg da. Doch Brekalo sagte nach dem Abpfiff ehrlich: „Wenn der Torwart dran war, dann sieht man nicht so souverän aus.“ Er fand ihn also gar nicht selbst so gut, obwohl knapp 50.000 Fans im Olympiastadion jubelten.

Hand auf der Hertha-Fahne: So bereitete sich Kapitän Josip Brekalo auf den Elfmeter gegen Arminia Bielefeld vor.
Hand auf der Hertha-Fahne: So bereitete sich Kapitän Josip Brekalo auf den Elfmeter gegen Arminia Bielefeld vor. © IMAGO/Nordphoto / Engler

Dann wird er fast philosophisch und vergleicht es mit dem ganzen Spiel: „Ich glaube auch, dass mein Elfmeter gezeigt hat, dass wir genau das verdient haben, obwohl wir nicht gut geschossen haben.“

Wieder wurden wie schon beim 0:0 bei Holstein Kiel zu viele Torchancen verballert. Brekalo: „In der ersten Halbzeit sind wir leider nicht in die Führung gegangen, aber wir haben bis zum Ende gekämpft, bis zum Ende geglaubt. Wir haben nicht die Ruhe verloren.“

Brekalo: „Jeder Gegner in dieser Liga ist eklig“

Herthas Spiele werden immer knapper, weil die Gegner immer mehr Abwehrbeton anrühren, um so Herthas Offensivpower zu stoppen. Der erfahrene Kroate weiß es und kommentiert es so: „Ich glaube, das ist auch normal im Fußball. Natürlich haben wir uns diesen Respekt erarbeitet. Vielleicht wird uns das noch öfter erwarten. Ich glaube, in dieser Liga sind alle eklige Gegner. Du kannst gegen jeden Punkte verlieren. Das ist einfach so. Heute nehmen wir gerne diese drei Punkte mit.“ Ja, es war ein Duselsieg. Eine Handbreit mehr von Bielefelds Keeper, dann hätte Hertha nicht jubeln können.

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Könnte Ihnen gefallen

Erster Sieg nach 16 Jahren! Kaiserslautern schlägt 1. FC Nürnberg im Topspiel der Zweiten Liga

SPOX.com vor 6 Stunden

VAR-Entscheidung bei BVB – Frankfurt lässt Fans toben: „Ich drehe durch“

Der Westen vor 10 Stunden

FC Bayern ohne Chefcoach Kompany in Freiburg gefordert

ntv vor 47 Minuten

Fassungslosigkeit nach Platzverweis – selbst der gefoulte Görtler hätte nicht Rot gezückt

ch.headtopics.com vor 4 Stunden

Hertha jubelt dank Last-Minute-Elfer

SPORT1 vor 14 Stunden