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"Ich hatte keine Wahl": Philippe wollte den HSV gar nicht verlassen

Den HSV hatte Rayan Philippe gar nicht verlassen wollen. Trotzdem fühlt er sich in Paderborn wohl – und möchte das Heimspiel gegen Hamburg gewinnen.

Rayan Philippe (2.v.r.) spielt zurzeit für den SCP auf | Christof Koepsel/GettyImages

Die aktuelle Saison verbringt Rayan Philippe leihweise beim SC Paderborn. Dem Aufsteiger soll der 26-jährige Offensivspieler beim erhofften Klassenerhalt helfen. Bislang spielt er dabei aber nur eine sehr kleine Rolle, hat er doch erst ein einziges Mal aus der Startelf heraus aufspielen dürfen und noch keine Torbeteiligung sammeln können.

So ist es kaum verwunderlich, dass Philippe mit dieser Ausgangslage nicht zufrieden ist. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass er den Hamburger SV offenbar gar nicht erst verlassen wollte.

Philippe wollte den HSV gar nicht verlassen – jetzt will er mit dem SCP gewinnen

"Natürlich ist es nicht einfach, wenn man eine gute Saisonvorbereitung spielt, Tore schießt und der Trainer dir zwei Tage vorm Ende der Transferperiode sagt: ‚Wenn du spielen willst, musst du gehen.'", berichtete der Franzose gegenüber der Mopo von seinem kurzfristigen Abschied im Sommer. "Es war ein schwieriges Gespräch. Ich hatte dann keine Wahl – ich musste gehen."

Aufgrund der Kurzfristigkeit sei es für ihn und seinen Berater dann auch "schwierig [gewesen], in der Kürze der Zeit einen Verein zu finden". Umso dankbarer war er, dass sich beim SCP "die Tür für mich geöffnet [hat]".

An den HSV ist Rayan Philippe noch bis 2029 gebunden | NurPhoto/GettyImages

Trotz seiner bislang nur kleinen Rolle, die er bei den Ostwestfalen spielt, ist er mit seinem Leihwechsel grundsätzlich zufrieden. "Ich fühle mich sehr wohl. Es ist alles etwas kleiner als in Hamburg, aber sehr familiär. Das gilt auch für den Verein. Es gefällt mir", berichtete Philippe. Dennoch müsse er sich noch etwas einleben und "alles kennenlernen", wo er auch die Mitspieler und den Spielstil thematisierte. Dabei bleibt er aber zuversichtlich: "Mir war bewusst, dass das etwas Zeit brauchen würde. Ich will mich so schnell wie möglich steigern, bleibe aber geduldig."

Mit dem Heimspiel gegen den HSV steht nun ein für ihn selbstverständlich besonderes Spiel bevor. "Vor zwei Monaten war ich ja selbst noch Teil der HSV-Mannschaft. Ich werde viele Freunde wiedersehen", erklärte Philippe die Umstände dieser Partie. Über die 90 Minuten habe er jedoch, trotz aller Verbundenheit, ein Vorhaben: "Mein Ziel ist es, dass wir dieses Spiel gewinnen. Da möchte ich mit Toren oder Vorlagen helfen."

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