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Französische Initiative macht Kombinierern Olympia-Hoffnung
Die Nordische Kombination hofft auf einen Platz bei den Olymischen Spielen 2030
Die Nordische Kombination hofft auf einen Platz bei den Olymischen Spielen 2030

Die Nordischen Kombinierer hoffen auf eine letzte Chance, doch noch ins Programm der Winterspiele 2030 aufgenommen zu werden.

Eine Initiative um Olympiasieger Jason Lamy Chappuis und den früheren Weltklasse-Biathleten Martin Fourcade will dafür laut Sportdirektor Horst Hüttel vom Deutschen Skiverband (DSV) „irgendwann im November“ bei Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron werben. „Wenn da ein Signal der Host-Nation kommen würde, dann wäre das noch eine Chance“, sagte Hüttel.

Wie es danach weitergehen soll, ist unklar. „Im Moment ist die Timeline so, dass im vierten Quartal 2027 die Entscheidung für 2034 fällt“, sagte Hüttel, der von einem weiteren „Strohhalm“ sprach. „Wenn aber auch da eine Absage kommt, dann haben wir für den Spitzensport keine Möglichkeiten mehr“, sagte Hüttel.

Der nordische Kombinierer Vinzenz Geiger (vorne) bei Olympia 2026
Der nordische Kombinierer Vinzenz Geiger (vorne) bei Olympia 2026

„Wir wissen einfach noch gar nichts“, sagte die frühere Gesamtweltcupsiegerin Nathalie Armbruster. „Man ist ziemlich, ziemlich hilflos und ich habe das auch gemerkt: Ich habe ganz viel gekämpft und man wird so müde vom Kämpfen. Und eigentlich haben wir unschlagbare Argumente, aber man kann trotzdem nichts bewirken.“ 

Neue Formate werden getestet: „Wenn sie das rettet, machen sie das“

Als mögliche Rettungsmaßnahme ist weiterhin eine Anpassung der Wettkampfstruktur im Gespräch. Möglich sei unter anderem ein kompakterer Ablauf, bei dem schon 15 Minuten nach dem letzten Springer der Langlauf stattfinden könnte. 

Neue Formate dürften im Weltcup nun eingebracht werden, „ohne sie vorher zu testen“, sagte Hüttel und erklärte zudem: „Die Sportler sind zu allem bereit. Wenn sie das rettet, dann machen sie das.“ Auch Bundestrainer Eric Frenzel sieht in einer kürzeren Taktung den „einzig möglichen Weg“. 

Der dreimalige Olympiasieger ergänzte angesichts der ungewissen Zukunft, man sei „bestimmten Gremien und Entscheidungsträgern, die wesentlich weiter oben sitzen, ausgeliefert“.

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