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16.125 Fans verfolgten zuletzt in der 2. Liga Wacker Innbruck – Salzburg. Zum Heimspiel der Austria gegen Tabellenführer Blau-Weiß können nun am Freitag aber nur 1566 Zuschauer, davon lediglich 156 Gäste-Fans – was bei diesen und den Verantwortlichen für Unmut sorgt. Doch eine angedachte Spielverlegung nach Ried scheiterte.
Exakt 16.125 Fans sahen zuletzt am Innsbrucker Tivoli Wackers 0:1 gegen Austria Salzburg. Am Freitag steigt in der 2. Liga der nächste Hit zweier Fan-starker Klubs. Doch bei Salzburg – BW Linz können nur 1566 dabei sein, mehr sind in Maxglan (auch aus Lärmschutzgründen) nicht zugelassen. Ein Zehntel davon – also nur 156 – hat im Gästesektor Platz, was beim Blau-Weiß-Anhang für Unmut sorgt! „Inakzeptabel“, so das „Stahlstadt Kollektiv“.
Peschek: „Hoffe Austria Salzburg erhält adäquate Infrastruktur“
„156 Gästefans sind im Profifußball außergewöhnlich wenig. Austria Salzburg ist eine Bereicherung. Ich hoffe, sie erhalten eine adäquate Infrastruktur“, sagt Blau-Weiß-Geschäftsführer Christoph Peschek, dem „im Sinne des Fußballs ein würdiger unc cooler Rahmen“ gefallen hätte.
Kein Sicherheitsgipfel!
„Auch Austria Salzburg hatte einer Spielverlegung nach Ried wie auch die SV Ried bereits zugestimmt“, sagt der Linzer Sicherheitsverantwortliche Helmut Mitter, „aber es dürfte Druck von Behörden gegeben haben, dass Salzburg das Spiel nicht verlegt.“ So steigt das Duell Vierter – Erster in Maxglan. Mitter: „In St. Pölten hatten wir den Gästesektor mit 800 Blau-Weiß-Fans voll, in Amstetten waren knapp 1000 dabei, auch jetzt wären es so viele geworden. Wenn du den Sektor achtfach überbuchst und keine Alternativen hast, ist das schon einzigartig.“
Vidiwall behördlich verboten
Da behördlich untersagt wurde, dass Ticketlose per Vidiwall am Parkplatz schauen, ist nun fraglich, wie viele Anhänger trotzdem anreisen. Was Peschek am allermeisten stört: „Dass es keine Sicherheitsbesprechung gab!“ Mitter: „Das ist einfach fahrlässig. Wir haben zu Austria Salzburg einen guten Draht, aber bei den Salzburger Behörden stoßen alle Warnungen und Ideen auf taube Ohren, da gibt’s keine Kommunikation. Jetzt fahren wir halt hin und hoffen, dass es irgendwie vernünftig ausgeht.“