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Die Sängerin unterstützt schon lange einen für sie ganz besonderen Verein. Nun musste sie aber eine enttäuschende Niederlage mit eigenen Augen miterleben.
Großaspach – Normalerweise bringt Andrea Berg (60) mit ihren Schlagern ganze Konzerthallen zum Beben. Doch am Dienstagabend, dem 27. Oktober, tauschte die Sängerin die große Bühne gegen die Fußballtribüne. Beim DFB-Pokalspiel zwischen der SG Sonnenhof Großaspach und dem FC Augsburg fieberte sie mit.
Was viele nicht wissen: Die Schlager-Queen ist leidenschaftlicher Fußballfan! Dabei schlägt ihr Herz nicht für einen der großen Traditionsvereine, sondern für einen vergleichsweise kleinen Klub aus Baden-Württemberg. Die Verbindung ist sogar so eng, dass Berg ihrem Lieblingsverein bereits eine eigene Hymne gewidmet hat.
Wie die „Sport Bild“ berichtet, saß Andrea Berg nun beim Pokalduell ihres Lieblingsvereins SG Sonnenhof Großaspach gegen den Bundesligisten FC Augsburg auf der Tribüne der WIRmachenDRUCK Arena. Der Drittligist hatte zuvor bereits Zweitligist Arminia Bielefeld überraschend aus dem Wettbewerb geworfen. Gegen Augsburg sollte die nächste Sensation folgen.
Doch die Partie begann ernüchternd: Nach nur 21 Minuten lag Großaspach bereits mit 0:2 zurück. Dann kämpfte sich der Außenseiter eindrucksvoll zurück. Durch Treffer von Molinari und Celiktas gelang sogar der zwischenzeitliche Ausgleich zum 2:2. Am Ende setzte sich jedoch der Favorit durch. Augsburg gewann mit 4:2 und beendete damit die Pokalträume des Dorfklubs.
Für Andrea Berg dürfte die Niederlage besonders bitter gewesen sein. Schließlich ist die SG Sonnenhof Großaspach längst eine Herzensangelegenheit. Die gebürtige Krefelderin lebt seit ihrer Hochzeit mit Hotelier Uli Ferber (67) im Jahr 2007 in Kleinaspach. Ihr Ehemann ist Mitgründer und langjähriger Förderer des Vereins. Wann immer es ihr Terminkalender erlaubt, verfolgt Berg die Heimspiele von der Tribüne.
Wie viel ihr der Klub bedeutet, bewies die Sängerin erst im Mai. Nach dem Aufstieg in die 3. Liga nahm sie ihren Erfolgshit „Ja, ich will“ aus dem Jahr 2017 kurzerhand neu auf. In der speziellen „Dorfklub-Version“ singt sie: „Ja, ich will, mit dem Dorfklub durch ganz Deutschland reisen. Ja, ich will, 3. Liga wie in alten Zeiten.“ Dabei ging es Berg keineswegs um zusätzliche Einnahmen. Auf Instagram erklärte sie: „Mit den Erlösen aus dem Song werden die Nachwuchsarbeit und ausgewählte Fanprojekte der SG Sonnenhof Großaspach unterstützt.“ Den Aufstieg feierte sie damals begeistert mit den Worten: „Aufstieg in die 3. Liga – und jetzt auch noch der passende Soundtrack dazu!“ Verwendete Quellen: Sport Bild, Instagram