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Niko Kovac hat beim BVB verlängert und könnte in Dortmund richtig abkassieren. Erst in der vergangenen Woche machte Borussia Dortmund die Vertragsverlängerung mit dem Cheftrainer bis zum 30. Juni 2029 offiziell. Jetzt sind brisante Details zum neuen Arbeitspapier aufgetaucht. Dabei geht es um eine mögliche Rauswurf-Klausel und satte Prämien für Titel.
Wochenlang hatte sich die Verlängerung abgezeichnet. Einen Tag vor dem Champions-League-Auswärtsspiel bei FK Bodö/Glimt (0:1) unterschrieb der 55-Jährige schließlich seinen neuen Vertrag. Auch sein Bruder Robert bleibt als Assistent an Bord. Filip Tapalovic gehört ebenfalls weiterhin zum Trainerteam des BVB.
📌 Fakten
Doch was passiert, wenn die Zusammenarbeit vorzeitig endet? Laut einem Bericht der „Sport Bild“ haben sich beide Seiten offenbar auf eine besondere Regelung geeinigt. Sollte der BVB Kovac vor Vertragsende entlassen, wäre sein Arbeitspapier demnach sofort beendet.
Finanziell müsste der Verein trotzdem zahlen. Als Abfindung soll Kovac genau 50 Prozent des Gehalts erhalten, das ihm bis zum regulären Vertragsende noch zugestanden hätte. Für den BVB wäre das eine Möglichkeit, den Trainer schnell von der Gehaltsliste zu bekommen. Kovac könnte sich seinerseits unmittelbar nach einer Trennung nach einem neuen Job umsehen.
Allerdings dürfte Dortmund vor allem auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit hoffen. Schließlich soll Kovac den Titelhunger der Schwarz-Gelben stillen. Und offenbar hat der Trainer auch finanziell einiges zu gewinnen, wenn ihm das gelingt.
Nach Informationen der „Sport Bild“ enthält sein Vertrag zusätzliche Prämien für Titel. Holt der BVB erstmals seit 2012 wieder die deutsche Meisterschaft, soll Kovac dafür 1,2 Millionen Euro kassieren. Ein Sieg im DFB-Pokal würde ihm dem Bericht zufolge weitere 500.000 Euro einbringen.
Noch deutlich lukrativer wäre der Triumph in der Champions League. Sollte der BVB unter Kovac tatsächlich den Henkelpott gewinnen, stünde dem Trainer laut dem Bericht eine Prämie von rund fünf Millionen Euro zu.
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Damit setzt Dortmund offenbar auf ein Modell, das beide Seiten absichert und zugleich große Erfolge belohnt. Kovac hat bis 2029 Zeit, seine sportlichen Ziele zu erreichen. Ob er die Millionen-Boni tatsächlich einstreichen kann, hängt allerdings davon ab, ob der BVB auf nationaler und internationaler Bühne wieder ganz oben angreift.