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Streckenplan der Tour de France freut Pogacars ersten Herausforderer
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Remco Evenepoel (l.) landete 2026 auf dem zweiten Platz hinter Tour-Dominator Tadej Pogacar.

Die Tour de France soll auch 2027 wieder Spektakel garantieren. Jetzt steht der Streckenplan fest und überrascht - gerät die Rekordjagd von Superstar Tadej Pogacar in Gefahr?

Drei Bergankünfte, zwei lange Einzelzeitfahren und ein erneutes Montmartre-Spektakel beim Finale in Paris: Die 114. Tour de France hat im kommenden Jahr mit 3479 Kilometern von Edinburgh bis zu den Champs Élysées und 53.400 Höhenmetern einiges zu bieten, wenngleich der fünfmalige Champion Tadej Pogacar sicher einen noch schwereren Parcours erhofft hätte.

Der slowenische Superstar muss womöglich bis zur neunten Etappe auf das Gelbe Trikot warten, wenn die erste Bergankunft am Grand Colombier ansteht. Das wurde auf der Streckenpräsentation im Palais des Congres in Paris bekannt. Weitere Bergankünfte warten in Les Saisies und in den Pyrenäen am Col du Portet. Die 18. Etappe ist mit 5400 Höhenmetern und der Überquerung des Tourmalet zugleich die Königsetappe. Zu den Highlights gehören auch die Bergetappen nach Sallanches, wo im nächsten Jahr zugleich das WM-Rennen stattfindet, und das knifflige Teilstück im Zentralmassiv nach Mende.

Was macht Florian Lipowitz?

Eine Strecke, die auch Florian Lipowitz gefallen dürfte, aber wird der deutsche Radstar überhaupt am Start stehen? Red-Bull-Teamchef Ralph Denk hatte zuletzt einen Start des Tour-Dritten von 2025 offengelassen, zumal Zeitfahr-Weltmeister Remco Evenepoel nach Platz zwei in diesem Jahr die Kapitänsrolle für sich beanspruchen dürfte. Mit zwei Zeitfahren über insgesamt 71 Kilometer ist der Anreiz für den Pogacar-Herausforderer aus Belgien besonders groß. Womöglich ist der Giro d'Italia ein Ziel für Lipowitz.

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Los geht es am 2. Juli - dieses Mal ein Freitag - in Edinburgh. Denn nach jeweils einer Etappe in Schottland, England und Wales steht aufgrund des Transfers schon der erste von drei Ruhetagen an. Es ist bereits der fünfte Auslandsstart in sechs Jahren. Beim Finale am 25. Juli in Paris kommt es wie in den vergangenen beiden Jahren zum Montmartre-Spektakel. Durch die dreimalige Überquerung des Hügels ist ein reines Sprint-Finale auf den Champs Élysées unwahrscheinlicher. Im vergangenen Jahr setzte sich Klassiker-Spezialist Mathieu van der Poel hauchdünn vor den Sprintern durch, nachdem er mit Pogacar ausgerissen war.

Die Frauen-Tour startet am 30. Juli ebenfalls in Großbritannien. Nach dem Start in Leeds gibt es drei Etappen auf der Insel, mit einem Teamzeitfahren in London zum Abschluss als Höhepunkt. Dann geht es in Frankreich weiter. Absoluter Höhepunkt ist die Bergankunft auf der letzten Etappe am 8. August auf dem Puy de Dôme. Auf dem enorm steilen Vulkanberg im Zentralmassiv dürfte auch die deutsche Vorjahresvierte Antonia Niedermaier besonders gefordert sein.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/dpa

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