Zurück
Ein Hauch von Nostalgie wehte durch die Arena, und der „Puls der Prüfeninger Straße“, so das Motto, war mit einem Mal wieder fühlbar. Der SSV Jahn rückte vor der Partie gegen Hansa Rostock anlässlich von 100 Jahren Regensburger Fußballgeschichte Legenden von einst in Blickpunkt. Zudem lief das Team in einem Sondertrikot auf, das gemeinsam mit dem Ausrüster Hummel gestaltet worden war.
Die ehemaligen Jahn-Spieler Walter Schwabenbauer, der Vorstandsvorsitzende Günter Hödl, Michael Fersch und Sebastian Nachreiner repräsentierten auf dem Rasen stellvertretend die diversen Jahrzehnte der Jahn-Historie. Der 100 Jahre alte Werner Paulus und Hans Meichel waren auf der VIP-Tribüne dabei.
„Das alte Stadion, der Aufstieg und nicht zuletzt die Anfänge der Karriere von Hans Jakob: Vor 100 Jahren wurden wichtige Grundlagen gelegt“, sagte Hödl und betonte: „Für uns als SSV Jahn ist es wichtig, dass wir unsere Tradition und unsere Geschichte leben.“
Das könnte Sie auch interessieren: Erst geschockt, dann entschlossen: Der Jahn gegen Rostock
Letztere ist beim ebenso rührigen wie akribischen Vereinsarchivar Wolfgang Otto in besten Händen. Er wurde für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement mit einem Geschenk bedacht. „Es gab natürlich viele prägende Spieler, aber ich denke, wir haben mit den Anwesenden die richtige Auswahl getroffen“, sagte Otto.
Das im Retro-Stil gehaltene Sondertrikot , das der Jahn auch beim Heimspiel gegen die Würzburger Kickers am 21. November tragen wird, stieß reihum auf breite Zustimmung. Es ist in einer limitierten Edition erhältlich.
„Wunderschön“ sei es, sagte Coach Sascha Hildmann. „Ich finde es sehr, sehr cool. Also wirklich! Wir hätten uns gewünscht, dass wir mit langen Ärmeln spielen, das Trikot finde finde ich sogar noch besser“, sagte Nassim Boujellab, Das Kleidungsstück werde „auf jeden Fall“ einen Ehrenplatz in seiner Sammlung einnehmen.
„Es fühlt sich vom Stoff her richtig gut an und hat schon was – auch mit den Schnüren“, sagte Lucas Hermes. „Wir spielen noch mal gegen Würzburg damit. Ich glaube, danach dürfen wir es mitnehmen. Das mache ich auf jeden Fall“, kündigte Benedikt Bauer schon mal an.