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Beim Bundesliga-Duell zwischen Bayern München und Borussia Dortmund kommt es zu einem ungewöhnlichen Moment. Dahinter steckt eine traurige Geschichte.
Mitten im Bundesliga-Klassiker hat BVB-Trainer Niko Kovac Bayern-Kapitän Joshua Kimmich in den Arm genommen. Die Szene beim 2:2 am Samstag (31. Oktober) hatte einen traurigen Hintergrund.
In der ersten Hälfte war Kimmich während einer Spielunterbrechung zur Dortmunder Trainerbank gegangen. Dort wechselte er einige Worte mit Kovac, bevor sich beide umarmten. Der BVB-Coach kennt den Nationalspieler aus seiner Zeit als Trainer des FC Bayern.
Kimmich trauert um seinen Vater Berthold, der im Alter von 57 Jahren gestorben ist. Der Bayern-Profi hatte deshalb drei Pflichtspiele verpasst. Gegen Dortmund stand der 31-Jährige erstmals wieder auf dem Platz.
Nach dem Spiel erklärte Kimmich bei Sky, weshalb er den Dortmunder Trainer aufgesucht hatte: "Er hat mir auch unter der Woche geschrieben. Das fand ich sehr besonders, sehr speziell. Deswegen habe ich mich dafür bedankt."
Auch Kovac äußerte sich anschließend zu dem Moment. Er habe Kimmich nach dem Tod seines Vaters kondoliert. Die beiden hätten während seiner Zeit beim FC Bayern anderthalb Jahre zusammengearbeitet. "Und deswegen war die Geste, die wir beide gezeigt haben, menschlich", sagte der BVB-Trainer.
Wie schwer ihm die vergangenen Tage gefallen waren, machte Kimmich nach dem Spiel deutlich. "Es war eine sehr, sehr harte Woche. Ich bin froh, wieder auf dem Platz zu stehen", sagte er bei Sky.
Auch nach dem Abpfiff gab es einen emotionalen Moment: Dortmunds Nico Schlotterbeck nahm seinen Nationalmannschaftskollegen Kimmich ebenfalls in den Arm.