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Lothar Matthäus und Uli Hoeneß verbindet eine jahrzehntelange Geschichte - und die war bekanntermaßen nicht immer von Harmonie geprägt.
Ihre gemeinsame Zeit begann, als Matthäus noch als Spieler für den FC Bayern München auflief und Hoeneß als Manager die Geschicke des Rekordmeisters leitete. Nun hat Matthäus eine Anekdote aus dieser Zeit ausgepackt und dabei einen Wutanfall des heutigen Ehrenpräsidenten enthüllt.
In der Bild-Sendung 'Lothar legt los' erinnerte sich der Rekordnationalspieler an eine Geldstrafe, die ihm der FC Bayern in den 1990er-Jahren aufgebrummt hatte. "Die höchste Strafe, die gegen mich ausgesprochen wurde, das waren 10.000 D-Mark, weil ich unerlaubt Werbefotos auf einem Berg gemacht habe, für die Firma Bogner. Willy Bogner hat mich gebeten, ein paar Fotos zu machen", berichtete Matthäus.
Der heute 65-Jährige schilderte anschließend, wie es zu dem Vorfall gekommen war: "Ich habe mich dann da hin gestellt und die Fotos wurden gemacht. Es war auch eine RTL-Kamera dabei, die den Werbedreh begleitet hat. Das war direkt oberhalb des Parkplatzes, ich bin nur ungefähr 50 Meter bergab gerutscht zu meinem Auto."
Die verhängte Strafe in Höhe von 10.000 D-Mark - umgerechnet rund 5.113 Euro - wurde Matthäus allerdings nie von seinem Gehalt abgezogen. Als der Weltmeister von 1990 dies nach einem Monat feststellte, beschloss er, selbst bei Hoeneß nachzufragen.
"Ich bin dann hoch in Hoeneß' Büro mit der Abrechnung und habe gesagt: 'Uli, ihr habt die 10.000 D-Mark vergessen, die ich als Strafe für unerlaubtes Skifahren bekommen habe, obwohl ich ja gar nicht Skifahren war.'" Die Reaktion des Bayern-Managers fiel jedoch alles andere als freundlich aus. "Dann hat er gesagt: 'Raus aus meinem Büro!'", erzählte Matthäus.
Am Ende kam der ehemalige Bayern-Profi nochmal ungestraft davon. "Zwar sind die 10.000 D-Mark in den Medien aufgetaucht, bezahlt worden sind sie aber nie", stellte Matthäus klar.