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Rund 300 Teilnehmer in verschiedensten Kostümen absolvieren beim ersten Halloween-Lauf in der Wümmestadt die acht angebotenen Disziplinen.
Rotenburg – Entsprechend ihrer Eigenschaft ordnete sich die Schnecke ganz hinten im Hauptfeld ein. Tobi Biernoth hatte dieses Kostüm für seine Teilnahme am ersten Rotenburger Halloween-Run gewählt. Neben ihm machte sich eine Frau als Pennywise, der Clown aus Steven Kings Roman „Es“, verkleidet auf den 3,333 Kilometer langen Rundkurs auf dem Flugplatz. Insgesamt gingen rund 300 weitere Läufer und Walker in teils aufwendigen und auffälligen Outfits an den Start. Manche nahmen sogar eine lange Anreise auf sich.
Für Louis Hellmuth war das eher ungewöhnliche Gelände nicht ganz neu. „Ich habe schon mal beim Airport-Run in Berlin auf der ehemaligen BER-Baustelle mitgemacht“, verriet der 31-Jährige, der in der Bundeshauptstadt lebt und arbeitet. An diesem Wochenende verschlug es ihn an die Wümme. Ursprünglich wollte er am Samstag beim Halloween-Lauf in Bremen teilnehmen, den die Agentur Bremen Racing ebenfalls organisiert. „Das hätte sich aber mit dem Fußballspiel in Wolfsburg überschnitten. Deshalb habe ich mich hier in Rotenburg angemeldet“, verriet Hellmuth, nachdem er über die 6,666 Kilometer schnell unterwegs gewesen war.
Ein gruseliges Kostüm trug er dabei jedoch nicht. Sabine Rohde dafür schon. Die Langwedelerin hatte sich zusammen mit ihrer Kollegin Frauke Freimuth angemeldet. Beide walkten die 3,333 Kilometer als Hexe verkleidet. Freundin Marjon Cordes nannte ihr Outfit einen „Dracula-Verschnitt“. Auf der Strecke waren sie stets zu dritt unterwegs und das mit guter Laune. „Ich fand es lustig. Es gab tolle Kostüme und eine gute Stimmung“, sagte Rohde. „Nächstes Jahr machen wir dann die doppelte Distanz“, kündigte Cordes an und bekam nickende Zustimmung ihrer beiden Mitstreiterinnen.
Herwig Renkwitz dürfte dies freuen, zumal weitere Starter wie der Rotenburger Flavio Traettino, der die längste Distanz von 16,666 Kilometern zurücklegte, bereits ihre erneute Teilnahme vermeldeten. Der Geschäftsführer von Bremen Racing zog derweil ein positives Fazit der Debütveranstaltung und erklärte: „Das ist ein Just-for-fun-Lauf. Wenn man hier eine ambitionierte Zeit laufen wollen würde, müsste man die Strecke ausleuchten.“ Neben ein paar Scheinwerfern im Start-Ziel-Bereich sowie den Landebahnlichtern schimmerten auf dem Flugplatz nur die Stirnlampen und Verkleidungen der Läufer. „Nächstes Jahr müssen wir mehr mit dem THW zusammenarbeiten, damit zumindest der Startbereich besser ausgeleuchtet ist“, merkte Renkwitz mit Blick auf die zweite Ausgabe an und versprach: Die werde es definitiv geben.
16,666 Kilometer
1. Jan Niederschulte
1. Katharina Bahrenburg
10 Kilometer
1. Sven Gezeck
1. Lara Eickhoff
6,666 Kilometer (laufen)
1. David Meier
1. Marianne Poon
6,666 Kilometer (walken)
1. Holger Kraus
1. Leni Leseberg
3,333 Kilometer (laufen)
1. Oliver Lohrie
1. Joke Leenes
3,333 Kilometer (walken)
1. Tobi Biernoth
1. Martina Wesselhöft
3-Kilometer-Sprint
1. Daniel Dieckmann
1. Nicole Therkorn
1 Kilometer
1. Louie Mangel
1. Lara Haskamp