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Vor Schalke-Spiel in Köln: Polizei greift schon jetzt gegen 16 Fans durch
Fans des 1. FC Köln im heimischen RheinEnergieStadion.© Getty | Baron

Die Kölner Polizei ist in Alarmbereitschaft und gibt sich gut vorbereitet auf das Hochrisikospiel zwischen dem 1. FC Köln und Schalke 04 an diesem Samstag (15.30 Uhr/DAZN). Szenen wie rund um das Rheinderby der Kölner gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) vor zwei Wochen sollen sich nicht wiederholen.

Sechs Personen wurden dort bei Ausschreitungen auf der Tribüne verletzt. „Wir müssen feststellen, dass nicht alle Menschen verantwortungsvoll mit den ihnen eingeräumten Freiheiten umgehen können. Wegen dieser Personen ist es weiterhin erforderlich, dass die Polizei bei Fußballspielen präsent ist“, erklärt die Kölner Polizeidirektorin Mareike de Valck im Vorfeld des Spiels zwischen den Domstädtern und Schalke. „Gewaltexzesse im Stadion wie beim Spiel gegen Borussia Mönchengladbach sind nicht akzeptabel. Die Gefährlichkeit von Pyrotechnik ist dabei noch einmal deutlich geworden.“

1. FC Köln - Bor. Mönchengladbach

Köln gegen Schalke: Auch Zivil-Polizisten im Einsatz

Schon jetzt stellt die Kölner Polizei klar, dass sie „entschlossen gegen Personen vorgehen wird, die das Sportereignis zur Begehung von Straftaten missbrauchen“, heißt es in einem Statement der Behörde. Ziel sei es, allen friedlichen Fans einen sicheren Stadionbesuch zu ermöglichen.

Aufgrund der Rivalität beider Fanlager wird das Spiel am Samstag als Hochrisikospiel eingestuft. In der jüngeren Vergangenheit gab es mehrfach gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Anhängern von Schalke und Köln. Um mögliche Provokationen oder Ausschreitungen frühzeitig zu erkennen, sind neben der Bereitschaftspolizei an diversen Treffpunkten in der Stadt auch zivile Kräfte im Einsatz.

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Schon jetzt hat die Polizei gegen mögliche Problemfans durchgegriffen. Wie die Behörde mitteilt, wurden Betretungsverbote gegen zehn Anhänger des 1. FC Köln und sechs Anhänger von Schalke 04 erlassen. Weitere 55 Kölner Anhänger erhielten im Vorfeld durch die Polizei Köln eine Gefährderansprache.

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